News

Ausdauerprüfung am 28.04.2012
Nach über zehn Jahren fand am 28.04.2012 in der OG Münsterland erstmals wieder eine Ausdauerprüfung statt.Acht Teilnehmer hatten sich angemeldet, um die eigene sowie die Fitness ihrer Hunde (7 Airedale, 1 Riesenschnauzer) zu beweisen.
Als Leistungsrichter war uns der in Steinfurt wohnende Peter Diedrichkeit vom RSV2000 zugewiesen worden. Den Posten des Prüfungsleiters hatte unser 1. Vorsitzender Frank Ulbrich persönlich übernommen.
Auch das beim Wettergott bestellte milde Frühlingswetter wurde nach ergiebigen Regenfällen in der Nacht pünktlich zum Beginn der Prüfung geliefert.
Unter der Führung unser Vereinskollegin Mieke Ulbrich, die in den vergangenen Wochen die diversen Straßen und Wege rund um das Vereinsgelände erkundet hatte, um eine abwechslungsreiche Strecke durch Feld, Wald und Flur von genau 20 km festzulegen , erfolgte um 10:00 Uhr der Startschuss.
Als nach etwa 500 m jeder seinen Platz in der Gruppe gefunden hatte, legte sich das anfängliche Gedränge und man konnte die herrliche Landschaft genießen oder auch mit seinem Nachbarn ein wenig quatschen. Auf einem Zick-Zack-Kurs führte Mieke uns über Straßen, Wald- und Feldwege und so verging die Zeit wie im Fluge bis uns Heidi an der ersten Servicestation nach 8 km bereits mit Getränken für Hund und Halter erwartete. Die erforderliche Gesundheitskontrolle der Hunde durch den Leistungsrichter ergab keine Beanstandungen und alle Teilnehmer konnten sich nach der vorgeschriebenen 15 minütigen Pause auf die zweite Etappe machen. Dieter, der den Startschuss zur 2. Etappe ein wenig verpasst hatte, wurde von Heidi auf den richtigen Weg geleitet. Nach einem kurzen Zwischenspurt von Kastor hatten die beiden den Anschluss schnell wieder gefunden und es kehrte erneut für einige Zeit Ruhe in die Gruppe ein. Den obligatorischen Sturz, der wohl zu jeder Ausdauerprüfung gehört, absolvierten dieses Mal Linda und Karudon. An einem nach rechts abbiegenden Waldweg wollte Karudon lieber geradeaus laufen (Hatte Frank beim Training etwa keine Rechtswinkel mit Karudon geübt oder wollte Karudon etwa schummeln und eine Abkürzung nehmen?). Hund und Fahrrad kollidierten und stürzten. Gott sei Dank ist der Sturz glimpflich verlaufen und Linda und Karudon konnten die Prüfung ohne Blessuren fortsetzen.
Da wir an einer Kreuzung falsch abgebogen waren – über diesen Fehler ärgerte sich Mieke noch den ganzen Tag -, mussten wir einen kleinen Umweg fahren und erreichten die zweite Servicestation erst nach etwa 16 km. Auch bei dieser Pause wurden die Hundepfoten kontrolliert - es gab keine Beanstandungen. Nach der vorgeschriebenen Pause von 20 Minuten, in der Mensch und Hund ihren Durst stillen konnten, ging es dann auf die dritte und letzte Etappe zurück zum Ausgangspunkt. Am Ende standen etwas mehr als 20 km auf den Tachos – also fast eine Punktlandung. Bei den Hunden wurde noch der abschließende Gesundheitscheck durchgeführt. Da aber keiner der Hunde außergewöhnliche Ermüdungserscheinungen aufwies, konnte Herr Diedrichkeit allen Teilnehmern zur bestandenen Ausdauerprüfung gratulieren.
Während sich Teilnehmer, Leistungsrichter, und Prüfungsleiter noch im „Gelände“ befanden, hatte Bastian bereits den Grill angeworfen und wir konnten uns im Anschluss an die Prüfung mit Steaks, Würsten und Salaten – später auch noch mit Kuchen - stärken.
Bedanken möchte ich mich zum Abschluss bei:
den Eheleuten Zoder, die aus Moers angereist waren, um an der Ausdauerprüfung teilzunehmen
Peter Diedrichkeit, der uns locker plaudernd begleitete und hierdurch den Prüfungscharakter vergessen ließ
Mieke, für die schöne, abwechslungsreiche Streckenführung ohne Steigungen
Heidi, für ihre Dienste als Serviceverantwortliche
und allen anderen, die im Hintergrund für ein erfolgreiches Gelingen der Prüfung gesorgt haben
Bericht von Marlies Feldkamp.

Frühjahrsprüfung 2012 oder: Frauenpower setzt sich durch
|
(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich und Michaela Hagedorn) Slimbox - Bild anklicken=großes Bild mit NEXT Funktion!!
Bei herrlichem Frühlingswetter fand am 24.03.2012 die diesjährige Frühjahrsprüfung der OG Müns-terland statt. Insgesamt 11 Teams in den Prüfungsstufen BH, FH 2 und IPO 1 – 3 stellten sich den Heraus¬for¬derungen der neuen Prüfungsordnung. Besonders gefreut hat uns dabei, dass Sabine Döring mit ihrem Madness den weiten Weg aus Eckernförde angereist war, nur um bei uns die BH-Prüfung abzulegen. Echt unglaublich bei den heutigen Spritpreisen! Und auch Heiner Feldscher mit seinem Quischote, Don „Pelle“ hatten den Weg aus dem Osnabrücker Raum nicht gescheut um eine weitere Qualifikation für die FH-Siegerprüfung 2012 zu erlangen. Barbara Witt, die nach ihrer „Premiere“ im letzten Herbst netterweise erneut als Prüfungs¬leiterin zur Verfügung stand hatte für alle Beteiligten bei der Siegerehrung noch eine nette Überraschung in Form eines selbstgenähten Schlüsselanhängers mit dem Namen des jeweiligen Hundes vorbereitet. Vielen Dank liebe Barbara für diese tolle Erinnerung. Als Leistungsrichter war uns dieses Mal Herr Manfred Wagner zugeteilt worden, der vielen noch aufgrund seiner herzlichen Art in guter Erinnerung war. Dafür, dass die Teilnehmer noch nicht ganz „sattelfest“ in der neuen Prüfungsordnung waren, zeigte er Verständnis. Er erwähnte zwar die Ab-weichungen zur neuen Prüfungsordnung in seinen Besprechungen, bewertete die Fehler jedoch noch nicht ganz so streng. Hierfür und für die gewohnt faire Richtweise noch einmal ein herzliches Danke¬schön. Doch nun zum Prüfungsgeschehen (Die genauen Ergebnisse in tabellarischer Form findet ihr unter dem Link Ergebnisse): Nachdem sich alle Beteiligten mit einem kleinen Frühstück im Vereinsheim gestärkt hatten ging es hinaus ins Fährtengelände. Für die Teilnehmer in den Stufen FH 2 und IPO 3 stand ein Acker mit dichter Wintersaat zur Verfügung. Die IPO 1- und IPO 2-Fährten wurden auf einem für die Sommer-saat vorbereiteten „schwarzen“ Acker gelegt. Unser Fährtenleger Frank Ulbrich gab wie immer Alles, um für alle Hunde die gleichen Bedingungen gewährleisten. Aber Haakon, Halloween „Helli“, Franz F. und Henri standen an diesem Tag mit den Gegenständen mehr oder weniger auf dem Kriegsfuß – oder hatte der Acker etwa einige Gegenstände verschluckt? Jedenfalls standen zum Schluss bei Henri und Franz jeweils zwei überlaufene Gegenstände und bei Haakon und Helli ein überlaufener Gegen¬stand zu Buche. Hinzu kamen bei Haakon, Helli und Franz noch hier und da kleine Unsicherheiten beim Halten der Fährte oder an den Winkeln und Temposchwankungen, so dass die IPO 3-Hunde in der Fährte insgesamt leider nur eher durchschnittliche Ergebnisse erzielen konnten (78 – 88 Pkt.). Baron hatte beim Fährten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach gutem Beginn und einem ver¬wiesenen Gegenstand verlor er zunehmend die Lust an der Fährte und wollte lieber die saftige Wintersaat verspeisen. Leider ein Abbruch für dieses Team. Schade. Heiner und sein „Pelle“ zeigten nach einigen Unsicherheiten auf dem ersten Schenkel mit einem Fehlverweisen eine gute FH 2-Fährte. Leider ließ auch „Pelle“ einen Gegenstand auf der Fährte liegen und zeigte einige Tempowechsel. Herr Wagner vergab 85 Punkte. Anschließend ging es weiter zum zweiten Fährtengelände. Dieses Gelände lag den Hunden mehr – oder waren die IPO 1- und IPO 2-Teams fährtenmäßig einfach besser vorbereitet? Auf jeden Fall haben diese Teams die Gunst der Stunde genutzt und alle sehr schöne Fährten gezeigt (91 – 95 Pkt.). Lediglich die Gegenstände sollten noch schneller verwiesen werden. Eine Schrecksekunde gab es allerdings bei Annette als Iron auf dem zweiten Schenkel zu ihr zurückkam als wolle er sich verge¬wissern, ob bei ihr alles in Ordnung ist. Dann nahm Iron aber wieder zielstrebig die Fährte auf und Annette fiel ein ganzes Gebirge vom Herzen. Die beste Fährte des Tages zeigten Dieter und sein Kastor mit 95 Punkten. Punktabzüge gab es für dieses Team lediglich für das sehr zögerliche Verwei¬sen der Gegenstände. Nach dem Fährten lag das Feld noch dicht beieinander und bis auf Rita konnten sich noch alle Hoffungen auf dem Tagestitel machen. Nach der Rückkehr am Vereinsheim wurde zunächst die BH-Prüfung bei Sabine und Madness abge-nommen. Als „Blindenhund“ hatte sich hier Christoph mit seinem Frodo zur Verfügung gestellt und wieder einmal eine solide Vorführung abgeliefert. Sabine und Madness zeigten insgesamt eine schöne, harmonische Unterordnung. Leider interpretierte Madness das Platz-Kommando etwas anders und blieb stehen. Im Verkehrsteil gab es dann keine Probleme, so dass Herr Wagner Sabine zur bestandenen BH-Prüfung gratulieren konnte. Im Anschluss wurde eine kurze wohlverdiente Mittagspause eingelegt. Karin hatte einen großen Topf herrlicher Gyrossuppe gekocht. Wie gut die Suppe allen geschmeckt hat zeigt sich daran, dass viele einen Nachschlag genommen haben und nicht ein Tröpfchen übrig geblieben ist. Karin vielen, vielen Dank fürs Kochen. Nach der Mittagspause ging es mit den IPO-Hunden in Unterordnung und Schutzdienst weiter. Da es auch bei den IPO-Hunden eine ungerade Teilnehmerzahl gab, hatte sich Linda mit ihrem Karudon netterweise als weiterer Blindenhund für die Unterordnung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank Linda für die souveräne Vorführung. Bei der nächsten Prüfung bist du sicher auch wieder als Teilnehmer am Start. Bei der Bewertung der einzelnen Hunde zeigte sich, dass man sich die Punkte in diesen Abteilungen erarbeiten musste. Nur wenn die einzelnen Übungsteile freudig und exakt ausgeführt wurden, konnte man mit einer sehr guten oder vorzüglichen Bewertung der einzelnen Teilübungen rechnen. Insgesamt präsentierten sich alle Hunde in der Unterordnung entsprechend ihrem Ausbildungsstand und bestanden mit 72 bis 92 Punkten diese Abteilung . Die beste Unterordnung zeigten Sylke und ihrem Franz F. – eine super harmonische Vorführung, die zu Recht mit 92 Punkten belohnt wurde. Lediglich ein vorzeitiges Ablegen in der Dauerablage sowie ein nicht ganz so temperamentvoller Gesamteindruck des Hundes führten zu Punktabzügen. Beppo zeigte sich auch heute wieder übermotiviert und unkonzentriert. Ihm konnte wieder einmal nichts schnell genug gehen. Beim Sitz wartete er nicht bis Karin wieder bei ihm war und kam ihr be-reits einige Schritte vorher entgegen. Bei den Bringübungen und beim Voraus konnte er sich nur noch sehr schwer beherrschen nicht doch vor dem Kommando loszuwetzen. Karin ließ sich durch ihren überdrehten Beppo jedoch diesmal nicht aus der Ruhe bringen, so dass es am Ende aufgrund der vielen Unkorrektheiten jedoch nur zu 72 Punkten reichte. Die Schrecksekunde in der Unterordnung lieferten Bastian und Haakon ab. Beim Apportieren über die Hürde drohte ein Abbruch, da Haakon das Bringholz auch beim dritten Kommando nicht mehr abgeben wollte. Ein sehr lautes Husten aus dem Publikum ertönte (Dieter hatte sich offenbar ver-schluckt angesichts dieser Unverfrorenheit von Haakon) und Haakon ließ Sekundenbruchteile vor dem Abbruchkommando das Bringholz doch noch los. Da auch die Sitzübung nicht ausgeführt wurde, reichte es „nur“ zu 81 Punkten. Dann waren da noch: Dieter - der beim „STEH“ das neue Kommando „STITZ“ einführte, welches Kastor als „Sitz“ inter-pretierte. Außerdem setzte Kastor an der Hürde bei Hin- und Rücksprung deutlich auf. Helli - die beim Voraus immer langsamer wurde und schließlich stehen blieb, was Marlies zu einem zeitgleichen Platz-Kommando veranlasste Henri – der an der Schrägwand verzweifelt sein Bringholz suchte, welches Herr Wagner aus seiner Sicht „widerrechtlich“ vom Aufschlagspunkt entfernt hatte (dabei wollte Herr Wagner nur helfen und hatte das Bringholz, welches knapp hinter der Schrägwand gelandet war ein paar Meter weiter gestupst). Susanne durfte die Übung natürlich wiederholen. Paul und Lupus – die eine wunderschöne harmonische Unterordnung mit nur kleinen Unkorrekt-heiten (sehr zögerndes Platz beim Voraus, druckvolleres Apportieren) zeigten Annette – deren Stimme so leise war, dass Iron ein Doppelkommando für die Vorausablage benötigte Rita – die mit Baron noch einmal ausdiskutieren muss, dass es nur für exakt ausgeführte Übungen die volle Punktzahl gibt. Ansonsten hörte man bei mehreren Bewertungen immer wieder Kommentare wie: „Bringholz besser aufnehmen und halten, Wendungen enger, Freifolge korrekter (ohne Hüpfen), Platz-Kommando beim Voraus besser annehmen“. Auch nach den Unterordnungen war kein klarer Favorit für den Tagessieg auszumachen, so dass der Schutzdienst die Entscheidung bringen musste. Als Figurant agierte erneut unser Bastian. Bei Bastians eigenen Hund Haakon übernahm Frank das Amt des Figuranten. Vielen Dank Bastian und Frank für das faire, hundefreundliche Hetzen. Die Tatsache, dass Herr Wagner alle Schutzdienste mit TSB „a“ und den Wertnoten gut (3 x), sehr gut (5 x) und vorzüglich (1 x) bewertete zeigt, dass wir bei der Ausbildung im Schutzdienst insgesamt auf dem richtigen Weg sind. Den besten Schutzdienst des Tages mit 96 Punkten lieferte Helli ab. Lediglich ein nicht ganz so druck¬volles Verbellen und etwas unruhige Griffe in den Übergangsphasen führten hier zu Punktabzügen. Durch diesen Schutzdienst sicherten sich Marlies und Helli mit insgesamt 268 Punkten erneut den Tagessieg. Susanne und Henri landeten nach einem tollen, drangvollen Schutzdienst mit insgesamt 266 Punkten knapp geschlagen auf Platz 2. Leider hatte Henri das 5. Versteck nur „angetäuscht“ und war ca. 2 m vorher abgedreht. Hinzu kamen noch ein, zwei Kleinigkeiten, so dass Herr Wagner für den Schutzdienst am Ende 93 Punkte vergeben konnte. Den dritten Platz eroberten sich Annette und Iron mit insgesamt 265 Punkten. Iron zeigte einen sehr schönen Schutzdienst. Die nicht so drang¬vollen bzw. energischen Bewachungsphasen führten jedoch leider zu einigen Punktabzügen (88 Pkt.). Auf Platz 4 mit 264 Punkten landete aufgrund des besseren Schutzdienstes (88 Pkt.) Dieter mit seinem Kastor. Kastor zeigte sich im Schutzdienst von seiner gewohnt drangvollen und energischen Seite. Leider fand er das Verbellversteck erst nach einem Doppelkommando. Bei der langen Flucht konnte Kastor zunächst keinen ganz vollen Griff setzen, verbesserte den Griff aber sofort. Für Paul begann der Schutzdienst mit einer gehörigen Schrecksekunde. Lupus, von einem für ihn ungewohn¬ten Punkt zum Revieren geschickt, verweigerte das Revieren und ignorierte zunächst auch den Helfer im Verbellversteck. Herr Wagner wies Paul an, Lupus noch einmal zum Verbellversteck zu senden. Diesmal nahm Lupus den Helfer sofort an und absolvierte anschließend einen sehr schönen Schutz¬dienst mit nur kleineren Fehlern (85 Pkt.), so dass Paul sich am Ende zu Recht über 264 Punkte (Platz 5) und seine erste bestandene IPO 1-Prüfung freuen konnte. Bastian und Haakon lieferten einen technisch fast perfekten Schutzdienst ab. Haakon hätte sich jedoch insgesamt noch druckvoller und energischer präsentieren müssen. Aufgrund der „Patzer“ in der Unterordnung reichten die 94 Punkte aus dem Schutzdienst lediglich zu Platz 6. Auf den 7. Platz mit 261 Punkten kam das Team Sylke und Franz F. Franz F. zeigte dieses Mal einen wesentlich druckvolleren Schutzdienst als beim letzten Mal. Das führte jedoch leider zu kleineren Einbußen in der Führigkeit, so dass für den Schutzdienst am Ende 91 Punkte vergeben wurden. Beppo konnte im Schutzdienst mal wieder seine super Anlagen zur Geltung bringen. Leider brauchte auch er beim Revieren (2. Versteck) ein Doppelkommando. Karin war über jedes umrundete Versteck so erfreut, dass sie ihren Beppo jedes Mal mit einem lau¬ten „Guter Junge“ lobte. In den Unterordnungsphasen müsste Beppo sich jedoch noch konzentrierter zeigen und auch die Griffe waren heute leider wieder etwas unruhig (90 Punkte). Am Ende hatten die beiden ihr Ziel (bestandene IPO 2-Prüfung) erreicht. Weiter so. Rita und Baron zeigten trotz nicht bestandener Fährte im Schutzdienst Ehrgeiz und absolvierten ebenfalls einen sehr druckvollen, ener¬gischen Schutzdienst. Herr Wagner hatte lediglich die etwas unruhigen Griffe und ein nicht ganz ziel¬strebiges Anlaufen des 1. Verstecks zu bemängeln (92 Punkte). Kopf hoch Rita – beim nächsten Mal packt Baron auch die Fährte. Nach der Siegerehrung in der auch noch einmal dem Richter und allen Helfern und Beteiligten „vor und hinter der Bühne“ gedankt wurde ging man zum gemütlichen Teil des Abends über, ließ den Tag noch einmal Revue passieren und bei dem ein oder anderen Fläschchen kühlen Gerstensaftes oder sonstigen Kaltgetränken wurden Pläne für die Zukunft gesponnen. So möchten einige Hundeführer in diesem Jahr ihr Glück bei Auswärtsprüfungen und/oder überregionalen Wettkämpfen versuchen. Hierfür kann ich nur allen die Daumen drücken und das nötige Quäntchen Glück wünschen. |
Eine weitere Bildergalerie von Michaela Hagedorn findet Ihr hier: Zu Michaelas Bildergalerie Ein Video, geschnitten von Max findet Ihr hier:
|

Spannung bis zur letzten Sekunde - Bericht zur Herbstprüfung 2011

Fährtentag der OG Münsterland am 03.10.2011
(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich, Dieter Witt)Am 03.10.2011 fand der erste offizielle Fährtentag für Mitglieder der OG Münsterland statt. Unser Ausbildungswart Dieter hatte alle interessierten Hundeführer der Ortsgruppe zum gemeinsamen Fährtentraining ins Emsland eingeladen. Jeder Hund sollte die Möglichkeit erhalten zwei Fährten auf unterschiedlichem Gelände abzusuchen.
Morgens um 8:30 Uhr trafen sich Annette, Susanne, Linda, Franka, Karin, Rita, Maurice und ich bei Dieter und Bastian zu Hause. Sogar Annette fand dank „Navi“ den direkten Weg. Frank wollte erst später im Fährtengelände zu uns stoßen. Da ein kompletter Fährtentag für Maurice und Franka wohl doch zu langweilig wäre, wurden die beiden durch Barbara W. „bespaßt“. Wir anderen fuhren unter Dieter’s Führung zum ersten Fährtengelände. Dieter hatte zwei riesige Äcker mit kurzem Rapsbewuchs am Rande eines militärischen Sperrgebiets ausgesucht. Meinen Hinweis auf ein am Weg stehendes Schild mit der Aufschrift „Achtung Lebensgefahr! Blindgänger“ beantwortete Bastian nur trocken: „So lange ich lebe ist hier noch kein Bauer auf dem Acker explodiert! Dann wird auch wohl heute alles gut gehen!“. Das fand ich dann sehr beruhigend.
Die VPG 3-Fährten für Haakon, Henri, Helli und Honey wurden von Dieter und Susanne als Fremdfährten gelegt. Annette, Rita und Karin legten nach kurzer Absprache mit Dieter die VPG 2-Fährten für Iron, Baron und Beppo selber. Die beiden VPG 1-Fährten für Kastor und Karudon wurden von Dieter und Frank gelegt.
Die Wartezeit bis zum Absuchen der Fährten wurde durch Kaffee und Kaltgetränke überbrückt, welchen Susanne für uns alle gekocht hatte. Hierzu ein Stück Schokolade „für die Nerven“ von Karin.
Beim Absuchen der Fährten bekam jeder einen „Fährtenpaten“ zugeteilt, der ggf. Hilfestellung und Tips während der Fährtenarbeit geben sollte. Außerdem diente dieses dem Nachstellen der Prüfungssituation, wo der Leistungsrichter schließlich auch mitgeht. Die anderen Teilnehmer beobachteten vom Ackerrand interessiert die Fährtenarbeit.
Kastor und Dieter sowie Karudon und Linda zeigten eine sehr schöne und intensive Fährtenarbeit. Insbesondere die Leistung von Linda ist hoch anzurechnen, da sie heute erstmals ihren Karudon selber in der Fährte führte. Trainingsbedarf besteht jedoch bei beiden Hunden insbesondere noch an den Gegenständen, welche noch nicht sicher verwiesen wurden.
Beppo und Baron zeigten sich gegenüber der Augustprüfung gefestigter in ihrer Fährtenarbeit. Allerdings kann die Konzentration auf die Fährte bei beiden noch deutlich gesteigert werden. Rita hatte zudem vergessen, dass Ende der Fährte für den Hund deutlich zu kennzeichnen, so dass Baron am Ende doch etwas „in der Luft hing“.
Haakon war mal wieder Musterschüler beim Fährten. Wie an der Schnur gezogen, verfolgte er die Fährte. Korrektes Verweisen der Gegenstände. Einfach toll. Lediglich an einem Winkel war er kurz irritiert um dann aber souverän dem Fährtenverlauf zu folgen. Auch Henri zeigte eine schöne, konzentrierte Fährtenarbeit in langsamem Suchtempo. Ein Gegenstand behagte ihm nicht und er versuchte diesen zu überlaufen. Aber Susanne hat aufgepasst und forderte von ihrem Hund eine korrekte Gegenstandsarbeit.
Sorgenkinder bei der Fährtenarbeit bleiben Iron, Helli und Honey. Diese drei finden einfach keinen kontinuierlich konzentrierten Bezug zur Fährte. Immer wieder lassen sie sich von anderen Dingen abseits der Fährte ablenken. Dazu kommen noch Fehler der Hundeführer beim Leben und Absuchen der Fährten. Susanne und Dieter gaben Tips, wie mit diesen Hunden weitergearbeitet werden sollte. Ob sich die erhofften Erfolge aber bis zur Prüfung einstellen werden, bleibt abzuwarten.
Anschließend fuhr die gesamte Mannschaft zu Dieter zurück, um sich bei Salaten und Gegrilltem zu stärken und eine erste Manöverkritik zu halten. Nachdem sich alle gestärkt hatten, führte Dieter uns zum zweiten Fährtengelände, einem „blanken“ Acker, soweit das Auge reichte, direkt neben einem Truppenübungsplatz. Dieses Mal sollte jeder selber seine individuelle Fährte legen. Es zeigte sich, dass die meisten Hunde gegenüber der
Vormittagsfährte schon leichte Fortschritte zeigten. Nur Helli vertrat weiterhin den Standpunkt: Fährten – nein Danke! Aber es nützte nichts, auch Helli musste bis zum Ende der Fährte suchen, und zwischendurch zeigte sie für einige Augenblicke, dass tief verborgen in ihr auch Fährtenpotential steckt.
Alle Teilnehmer des Fährtentages wissen nun, wo sie stehen und wer noch viel Arbeit vor sich hat. Vielleicht kann man den gemeinsamen Fährtentag zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal wiederholen. Es hat auf jeden Fall allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.
An Dieter und Barbara noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation dieses Tages.
Hier noch eine kleine Anekdote zum Abschluss:
Susanne und Linda konnten abends nicht wegfahren, da Linda Susannes Autoschlüssel bei Frank ins Auto gelegt hatte und dieser bereits einige Minuten vorher nach Hause aufgebrochen war. Es half nichts. Frank musste per Handy zurückbeordert werden. Während der Wartezeit auf Frank konnten Linda und Susanne einen herrlichen Sonnenuntergang neben der Raketenabschussrampe verfolgen.

Bericht über die Sommerprüfung der OG Münsterland am 20.08.2011
(von Marlies Feldkamp, Bilder: Sylkes Freundin)
Am 20.08.2011 war es so weit: Die Sommerprüfung der OG Münsterland stand an. 10 Teams (3 x BH, 1 x VPG-A, 2 x VPG 1, 4 x VPG 3 Teams) stellten sich den kritischen Augen des Leistungsrichters Herrn Dittmer. Da sowohl bei den Begleithunden als auch bei den VPG-Hunden eine ungerade Zahl an Teams gemeldet hatte, wurde das Feld durch zwei „Blindenhunde“ aufgefüllt.
Abt. A
Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir gemeinsam ins Fährtengelände. Der Jahreszeit entsprechend stand ein großer durchgegrubberter Stoppelacker zur Verfügung. Aufgrund der ergiebigen Regenfälle an den vorhergehenden Tagen war das Gelände auch ausreichend feucht, so dass es sich als ideales Fährtengelände darstellte. Herr Dittmer ließ PO-gerecht lange Fährten legen und Frank unser Fährtenleger geriet schon ein bisschen ins Schwitzen. Da Herr Dittmer sehr großzügig mit dem Gelände umging, machten sich Karin und Rita schon Gedanken, ob denn auch noch Gelände für ihre VPG 1-Fährten übrig bleiben würde. Insgeheim wurden auch schon die umliegenden Äcker auf ihre Tauglichkeit überprüft. Aber Herr Dittmer hatte ein gutes Auge fürs Gelände und auch Karin und Rita konnten ihre Fährten noch auf dem Acker unterbringen.
Bereits nachdem Karin und Beppo als erstes Team ihre VPG 1-Fährte abgesucht hatten (89 Punkte) stand fest, dass man sich an diesem Tag seine Punkte würde redlich erarbeiten müssen. Herr Dittmer monierte hier insbesondere Hilfestellungen an den Gegenständen und ein Abweichen von der Fährte auf dem ersten Schenkel. Als nächstes VPG 1-Team traten Rita und Baron an. Baron hatte nicht gerade seinen besten Tag und fand die Gegenstände ohne Leckerchen darunter nicht so interessant. Auch wurde die Fährte nicht sauber ausgearbeitet, so dass am Ende 78 Punkte vergeben werden konnten.
Nun folgten die VPG 3-Teams. Bei Sylke und Franz passte es in der Fährte an diesem Tag überhaupt nicht. Franz nahm die Fährte schon am Abgang nicht richtig auf und trotz eines neuen Ansetzens nach einigen Metern fand Franz keinen Bezug zur Fährte. Die Fährte musste leider mit 0 Punkten abgebrochen werden. Dieter und Haakon zeigten dann eine sehr schöne Fährtenarbeit. Nur ein leichtes Vergewissern aufgrund einer älteren Übungsfährte kurz vor dem ersten Winkel war bis zum letzten Gegenstand anzumerken. Leider ignorierte Haakon den letzten Gegenstand und die Fährtenarbeit wurde mit 90 Punkten bewertet. Als nächstes traten Susanne und Henri an. Henri zeigte ebenfalls eine sehr schöne Fährtenarbeit. Einen Winkel überlief er um einige Hundelängen, suchte sich jedoch selbständig wieder in den Fährtenverlauf ein. Leider ignorierte Henri dadurch den kurz hinter dem Winkel ausgelegten 2. Gegenstand. Bis zum Ende der Fährte war dann nichts weiter zu beanstanden, so dass am Ende 91 Punkte vergeben wurden. Das war am heutigen Tage die beste Fährte. Als letztes Team traten Marlies und Helli zur Fährtenarbeit an. Bereits am Abgang zeigte sich, dass auch Helli an diesem Tag nicht sehr konzentriert auf die Fährte war. Der 1. Gegenstand wurde sehr schräg verwiesen, eine neben der
Fährte auf dem Acker stehende Feldscheune war dann aber viel interessanter als die eigentliche Fährtenarbeit. Da der zweite Winkel um mehr als 10 Meter überlaufen wurde, musste die Fährtenarbeit an dieser Stelle beendet werden. 11 Gnadenpunkte vergab Herr Dittmer dann doch noch.
Abt. B
Zurück auf dem Hundeplatz standen zunächst die Begleithunde im Fokus. Als erstes Team traten hier Dieter und sein Kastor an. Ihm zur Seite führte als Blindenhund die erst 12 jährige Jessica Buchholz vom DVG MV Emsdetten-Sinningen ihren DSH-Rüden Jonny vom Braunschweiger Wappen vor. Gerade dem jungen Mädchen merkte man die Nervosität sehr an. Aber Jessica machte ihre Sache wirklich toll. Ein paar Kleinigkeiten liefen aufgrund der Nervosität nicht so wie geplant, aber alles in allem eine harmonische Vorführung. Ein ganz großes Lob an dieser Stelle für den Mut dieser noch sehr junge Hundeführerin, ihren Hund auf unbekanntem Terrain vorzuführen. Da können sich einige Erwachsene echt noch ein Beispiel dran nehmen. Doch nun zur Vorführung von Dieter und Kastor: Die beiden boten ein sehr harmonisches Bild. Lediglich die Sitz- und Platz-Position hätte Kastor noch ein wenig schneller einnehmen können.
Als nächstes führte Swetlana ihren Don und Linda ihren Karudon vor. Auch diesen beiden Hundeführern merkte man ihre Nervosität an. Insbesondere bei Swetlana und Don, die erst seit wenigen Wochen bei uns in der Ortsgruppe trainieren, lief es noch nicht ganz so rund und routiniert. Aber auch bei diesen beiden Teams sah Herr Dittmer keine großen Probleme und ließ alle drei BH-Teams zum Verkehrsteil zu. Im Verkehrsteil bewiesen dann alle Hunde, dass sie sich nicht nur auf dem Hundeplatz sondern auch in allen Alltagssituationen zu benehmen wissen. (Der kleine, vorlaute Dackel eines Passanten wurde von keinem als Frühstück angesehen und daher in Ruhe gelassen.) Alle Begleithundeteams hatten damit ihr Prüfungsziel erreicht und waren total erleichtert.
Nun schlug auch für Christoph und Frodo die Stunde der Wahrheit. Gemeinsam mit dem Team Rita und Baron absolvierten sie ihre Unterordnung. Frodo zeigte sich eigentlich wie immer. Hier ein bisschen schräg und weite Wendungen, bei Sitz und Platz ein wenig unruhig und nachrobbend (er hat halt den Christoph so gern). Die Bringübungen und das Voraus könnten noch ein bisschen exakter gezeigt werden. Insgesamt vergab Herr Dittmer für diese
Leistung 83 Punkte. Auch Rita und Baron zeigten eine harmonische Vorführung. Insgesamt könnte der Hund alle Aufgaben ein wenig exakter ausführen (Freifolge geschlossener, Bringholz besser aufnehmen und ruhiger halten, Kommandos schneller annehmen). Hier blieben 82 Punkte übrig. Als nächstes wollten Sylke und Marlies das Beste aus der durchgefallenen Prüfung machen und wenigstens in den Abteilungen B und C bestehen. Marlies und Helli machten den Anfang. Auch dieses Team zeigte eine harmonische Vorführung mit nur kleinen Mängeln (Freifolge geschlossener, Platz schneller, Holz direkter aufnehmen und drangvoller zurück, Kommando Platz beim Voraus sehr viel schneller annehmen). Es verblieben 85 Punkte. Sylke und Franz zeigten ebenfalls eine harmonische Vorführung. Der größte Patzer war, dass Franz den Rücksprung an der Hürde „vergaß“. 80 Punkte waren hier das Ergebnis. Susanne mit Henri und Dieter mit Haakon waren die nächsten, die zur Unterordnung antraten. Henri hatte heute nicht seinen besten Tag. In der Freifolge bellte er hin und wieder. Das Sitz wurde zum Steh und auch den Rücksprung an der Hürde ließ er leider aus. In der Platzablage gefiel ihm der zunächst angedachte Ablagepunkt auch nicht so genau, so dass Susanne hier ein Doppelkommando benötigte. Am Ende blieben 79 Punkte übrig. Dieter und Haakon zeigten wieder einmal eine souveräne, harmonische Leistung. Bis auf ein Sitz, das zum Steh mutierte gab es kaum etwas zu bemängeln. 90 Punkte und damit die beste Unterordnung waren der verdiente Lohn. Als letztes stellten sich Karin und Beppo den Herausforderungen der Unterordnung. Als Blindenhund führte hier unsere Annette ihren Iron vor (für die Prüfungsroutine). Iron zeigte sich so, wie er ist. Ein liebenswertes, kleines Schlitzohr mit einer gehörigen Portion Dickkopf. Im Großen und Ganzen zeigten Annette und Iron aber auch eine harmonische Vorführung, so dass die angestrebte VPG 2 im Herbst kommen kann. Beppo zeigte sich heute von seiner sehr temperamentvollen Art. Er spürte wohl, dass Karin nicht ganz konzentriert war und nahm sich einige Frechheiten raus, die sich im Laufe der Unterordnung weiter aufschaukelten (Bedrängen in der Freifolge, sehr unruhig bei den Bringübungen, Knautschen, eigenwilliger Wechsel in die Grundstellung, vorzeitiges Absetzen zum
Voraus mit zögerlichem Ablegen). Insgesamt verblieben hier 71 Punkte.
Abt. C
Bastian, unser Nachwuchshelfer, figurierte heute erstmals auf einer Prüfung der OG Münsterland und machte seine Sache super. Jeder Hund wurde so gearbeitet, wie es im Training eingeübt wurde, auch wenn Herr Dittmer ihn immer wieder ermahnte, das eine oder andere zu ändern. Großes Kompliment an Bastian für so viel „Abgebrühtheit“.
Als erstes Team traten hier Karin und Beppo an. Beppo zeigte sich auch hier sehr temperamentvoll und energisch. Zu bemängeln waren hier unruhige Griffe und Einschränkungen in der Führigkeit. Als Ergebnis standen am Ende 88 Punkte und damit eine bestandene VPG 1-Prüfung mit 248 Punkten zu Buche.
Als nächstes traten Christoph und Frodo an. Auch dieses Team zeigte ebenfalls eine schöne Leistung. Der Richter bemängelte hier das Griffverhalten und die Härte des Hundes in den Belastungsphasen. Es blieben am Ende 80 Punkte in Abt. C und eine bestandene VPG A-Prüfung mit 163 Punkten.
Rita und Baron hatten sich ebenfalls eine bestandene VPG 1-Prüfung zum Ziel gesetzt und taten nun ihr Bestes, um auch die Abteilung C zu bestehen. Baron zeigte sich ebenso wie sein Bruder Beppo sehr temperamentvoll und energisch. Zu bemängeln hatte Herr Dittmer auch hier unruhige Griffe und leichte Einschränkungen in der Führigkeit. Am Ende wurden 91 Punkte für diese schöne Vorführung vergeben. Mit insgesamt 251 Punkten erreichten Rita und Baron damit den 3. Platz auf dieser Prüfung.
Die nächsten Starter in Abt. C waren Marlies und Helli. Hier war das Ziel in erster Linie, erstmals einen Schutzdienst zu präsentieren, in dem Helli vom Anmelden bis zum Abmelden in der Hand der Hundeführerin steht. Dieses Ziel wurde erreicht. Zu Bemängeln waren lediglich Belästigen des Helfers mit den Füßen beim Ablassen und einmal ein nicht ganz voller Griff. 91 Punkte wurden von Herrn Dittmer für diesen Schutzdienst vergeben. Angesichts der katastrophalen Fährte zu Beginn ein versöhnliches Ende für dieses Team (Gesamt 187 Punkte).
Sylke und Franz versuchten als nächstes ihr Glück. Franz war gut drauf, hätte aber noch drangvoller agieren können. Ebenso wurde ein Belästigen des Helfers bemängelt. Am Ende wurden 82 Punkte für den Schutzdienst vergeben (Gesamt: 162 Punkte).
Als nächstes mussten Susanne und Henri ihren Schutzdienst absolvieren. Henri zeigte einen sehr triebigen, drangvollen Schutzdienst mit hervorragenden Griffen und nur kleinen Fehlern. Das größte Manko war, dass er beim Rückentransport vorzeitig seine Hundeführerin verlassen hat und der Rückentransport daher mit 0 Punkten bewertet werden musste. Der gesamte Schutzdienst wurde mit 90 Punkten bewertet. Insgesamt erreichte das Team damit 260 Punkte und damit Platz 2 dieser Prüfung.
Als letze Starter mussten Dieter und Haakon ihren Schutzdienst bestreiten. Haakon spulte den Schutzdienst sehr souverän ab. Kein Belästigen und sehr führig in den Unterordnungsphasen. Herr Dittmer vermisste bei Haakon jedoch ein wenig „Feuer bzw. Willen zum Sieg“ beim Schutzdienst, so dass er nur 92 Punkte vergab. Insgesamt reichte dieses Ergebnis jedoch zum Tagessieg mit 272 Punkten.
Zusammenfassung:
Den Vereinstitel verteidigte Dieter Witt damit zum zweiten Mal mit 272 Punkten. Vize-Meisterin wurde Susanne Ulbrich mit ihrem Royal Workers
Henri und den dritten Platz eroberte Rita Rupsch mit ihrem Riesenschnauzer, Baron vom Morgenstern. Auf der Siegehrung bedankte die Prüfungsleiterin Annette König-Herick sich bei Herrn Dittmer für die faire und kompetente Richtweise und überreichte den erfolgreichen Hundeführerinnen und Hundeführern ihre wohlverdienten Pokale und Urkunden.
Die Ortsgruppe konnte am Prüfungstag zahlreiche Zuschauer begrüßen, die die Vorführungen auf dem Platz interessiert und kompetent verfolgten.
Zur Stärkung der Teilnehmer und zahlreichen Gäste wurde mittags zünftig gegrillt. Die Rolle des Grillmeisters hatte Karins Sohn Gerrit übernommen. Auch hierfür herzlichen Dank. Am Nachmittag stand ein reichhaltiges Kuchenbuffet zur Verfügung.
Ohne große Absprachen half jeder, wo gerade Hilfe notwendig war (Küche, Essensausgabe, Gruppe). Jeder konnte auch einmal in Ruhe den Vorführungen der Teilnehmer zuschauen.
Nach der Siegerehrung wurde bei dem ein oder anderen Kaltgetränk eine erste Manöverkritik geübt und der Prüfungstag klang in gemütlicher Runde aus.
Die OG Münsterland hofft, dass die nächste Prüfung am 12.11.2011 einen ebenso erfolgreichen wie harmonischen Verlauf nimmt und wir ebenso viele Teilnehmer und Besucher empfangen können.

Bericht über die Frühjahrsprüfung der OG Münsterland am 23.04.2011 (Karsamstag)
(von Marlies Feldkamp)Am Karsamstag, 23.04.2011, fand die Frühjahrsprüfung der Ortsgruppe Münsterland statt. Nachdem Barbara T. kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war übernahm Werner T. quasi über Nacht sehr souverän das Amt des Prüfungsleiters. Zur Prüfung hatten sich folgende fünf Teams angemeldet:
Annette König-Herick / Royal Workers Iron – VPG 1
Hans-Martin Vinke / Nobody tom Kyle – VPG 3
Dieter Witt / Haakon v. d. Christinenheide – VPG 3
Marlies Feldkamp / Royal Workers Halloween – VPG 3
Norbert Herick / Jocker v. Messeler Park – FH 1
Leider konnte Norbert Herick mit seinem Jocker nicht zur Prüfung antreten, da der Hund sich verletzt hatte.
Angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen ging es auf Vorschlag des Leistungsrichters Herrn Schuler morgens direkt ins Fährtengelände, um die Fährten möglichst noch auf vom Morgentau angefeuchteten Boden absuchen zu können. Thomas T., der auch als Fährtenleger fungierte, hatte wieder einmal ein hervorragendes Fährtengelände besorgt (brachliegender Sandboden mit ein wenig Bewuchs). Hierfür Thomas Vielen Dank.
Annette und Iron mussten ihre VPG 1-Fährte zuerst absuchen. Man merkte, dass sich das Team noch im Aufbau befindet und gerade unter Prüfungsbedingungen das Erlernte noch nicht zuverlässig abrufen kann. Nach einem tollen „Kampf“ und einem halb zerfledderten Gegenstand vergab Leistungsrichter Schuler am Ende der Fährte 80 Punkte.
Als nächstes Team traten Marlies und Halloween (Helli) an. Bereits kurz nach dem Abgang zeigte sich, dass auch bei diesem Team die Fährtenarbeit noch eine riesige Baustelle ist. Helli fand an diesem Tag wenig Bezug zur Fährtenarbeit. LR Schuler vergab am Ende 72 Gnadenpunkte, machte aber auch sehr deutlich, dass er beim nächsten Mal eine erheblich bessere Fährtenarbeit zu sehen wünscht.
Das Team Dieter/Haakon zeigte dann, wie Fährtenarbeit eigentlich aussehen soll. Von Anfang bis Ende suchte Haakon wie an der Schnur gezogen. Exakte Winkelarbeit, korrekte Gegenstandarbeit. 98 Punkte waren der verdiente Lohn für diese tolle Leistung.
Auch das letzte Team Hans-Martin mit seinem Routinier Nobody zeigten eine hervorragende Fährtenarbeit. Trotz eines direkt vor Bodys Nase aufspringenden Hasen ließ er sich nicht von der Fährtenarbeit abbringen und suchte ruhig und souverän weiter. Am Ende vergab Herr Schuler 96 Punkte.
Da Helli läufig war, mussten zwei „Blindenhunde“ her, um die „Prüfungs-Rüden“ nicht auf dumme Gedanken zu bringen. Als „Blindenhund“-Teams stellten sich Karin mit Beppo (für Annette/Iron) und Rita mit Baron (für Marlies/Helli) zur Verfügung. Für diese beiden Teams kam die Prüfung leider noch ein paar Wochen zu früh, um selber an der Prüfung teilzunehmen. Die Chance eine Übungsstunde unter Prüfungsbedingungen zu absolvieren, nahmen beide aber gerne wahr. Hierfür noch einmal vielen Dank zumal sich beide Teams hervorragend präsentierten.
Als erster Prüfling in der Unterordnung war wiederum Annette mit Ihrem Iron dran. Nur Kleinigkeiten führten zu Punktabzügen (hier etwas enger, dort etwas schneller, druckvoller, aufmerksamer etc.). Diese Kleinigkeiten summierten sich jedoch, so dass am Ende 87 Punkte verteilt wurden.
Dieter und Haakon zeigten eine sehr schöne Unterordnung. Der größte Fehler war, dass Haakon das Kommando Steh missverstanden hatte und sich hinlegte. Am Ende blieben 91 Punkte.
Aufgrund ihrer Läufigkeit musste das Team Helli/Marlies ihre Unterordnung nach dem Schutzdienst der Rüden absolvieren. Am Anfang der Unterordnung war Helli noch auf Schutzdienst eingestellt, so dass die Korrektheit anfangs ein wenig zu wünschen übrig ließ. Im Laufe der Unterordnung verbesserte sich die Harmonie, so dass bei diesem Team nach einigen kleineren Fehlern (Holz schneller abgeben, Kommando Platz beim Voraus schneller annehmen etc.) 90 Punkte vergeben wurden.
Die beste Unterordnung des Tages zeigte Hans-Martin mit seinem Nobody. Auch hier waren nur Kleinigkeiten zu beanstanden. 93 Punkte waren der verdiente Lohn.
Als Schutzdiensthelfer fungierte auch bei dieser Prüfung wieder in routinierter Weise Frank Ulbrich. Seine Art „für Hund und Hundeführer“ zu hetzen wurde von allen Prüflingen dankbar zur Kenntnis genommen.
Den Schutzdienst begannen Annette und Iron. Beide zeigten einen schönen Schutzdienst mit kleinen Unstimmigkeiten, die der Prüfungsnervosität geschuldet waren. Am Ende vergab LR Schuler 90 Punkte für dieses Team.
Hans-Martin und Nobody zeigten einen Schutzdienst par excellence (schnell, druckvoll, dominant). Es gab wirklich nur winzige Kleinigkeiten zu beanstanden. Für diese tolle Leistung waren 97 Punkte der verdiente Lohn.
Auch Dieter und Haakon zeigten einen tollen Schutzdienst mit nur kleinen Fehlern. Hier vergab Herr Schuler am Ende 92 Punkte.
Als letzes Paar der Prüfung mussten Marlies und Helli zum Schutzdienst antreten. Auch dieses Team zeigte eine sehr schöne Arbeit, die mit 93 Punkten bewertet wurde. Ein besseres Ergebnis „vermasselte“ Helli durch mangelnde Führigkeit, gerade im letzten Teil des Schutzdienstes.
Tagessieger wurde Hans-Martin mit seinem Nobody und 286 Punkten,
gefolgt von Dieter und Haakon mit 281 Punkten.
Dritter mit größerem Abstand wurde Annette mit Iron und 257 Punkten.
Für Marlies und Helli blieb nur noch der vierte und letzte Platz mit 255 Punkten.
Als Fazit der Prüfung bleibt:
Es war eine kleine aber feine Prüfung bei der alle Teams bestanden haben.
Alle Teilnehmer wissen, wo unter Prüfungsbedingungen noch Schwachpunkte sind und an welchen Problemen in der Zukunft verstärkt gearbeitet werden sollte.
Es waren zahlreiche interessierte Besucher auch von anderen Vereinen da.
Frühstück, Mittagessen und Kaffee/Kuchen waren lecker und es wurde ordentlich zugegriffen.
Es stehen neue talentierte Hund/Hundeführerteams in den Startlöchern, die sich bei einer der nächsten Prüfungen sicherlich den kritischen Augen des Leistungsrichters stellen werden.

Sommerprüfung am 21.08.2010
(von Tina Leifhelm)
21. August 2010 in einem kleinen Rahmen statt. Der Leistungsrichter Peter Rohde
hatte 7 Hundeführer mit ihren Hunden zu bewerten.
Honey mit 96 Punkten von ihrer VPG1 Fährte zurück. Dann kam Royal workers Halloween
mit 82 (VPG1) und Haakon von der Christinenheide mit 98 Punkten (VPG1) aus dem Fährtengelände. Die VPG3 Hündin Bonnie vom Westerloh erhielt 86 Punkte.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen (wenigsten für Einige), wurden die VPG Hunde in der Unterordnung und danach im Schutzdienst vorgeführt. Ich denke, dass alle Teilnehmer an diesem Tag gut zufrieden waren.
Marlies Feldkamp mit Royal workers Halloween erhielt in der Unterordnung 90 Punkte und im Schutzdienst 94. Mit insgesamt 266 Punkten kamen die Beiden auf den 3. Platz.
mit 279 Punkten.
Ulrich Kordsmeyer führte seine Schäferhündin Bonnie vom Westerloh (VPG 3) vor und absolvierte die Unterordnung mit 92 und den Schutzdienst mit 88 Punkten, somit insgesamt 266 Punkte/Platz 4.
Den 2. Platz erzielte ich mit Royal workers Honey. In der Unterordnung erhielten wir 83 Punkte und im Schutzdienst 98, insgesamt 277 Punkte.
Die Siegerehrung wurde von unserer Prüfungsleiterin Annette König-Herick souverän durchgeführt.
Wir hatten einen schönen Prüfungstag, selbst das Wetter war an diesem Tag genial für eine Prüfung!
Nochmals herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für ihren Einsatz!
Bilder: Tina Leifhelm, Dieter Witt






























