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Pokalkampf 2017
Pokalkampf beim KfT OG Münsterland – es hätte kaum besser sein können!
(von Annette König-Herick)

Am Pfingstsamstag, dem 3. Juni 2017, fand bei bestem Wetter und unter großer Zuschauerbeteiligung unser Jubiläumspokalkampf anlässlich des 30-jährigen Bestehens der OG Münsterland statt. Als Leistungsrichter konnten wir Eberhard Uekötter vom DVG verpflichten, der kompetent, gerecht, fachlich versiert und immer mit einer Prise Humor gewürzt, die Leistungen der einzelnen Hundeführer/-innen und deren Hunde beurteilte. Schutzdiensthelfer war Timo Rodine aus Horstmar, der perfekte Arbeit leistete und bereits einige Wochen im Vorfeld regelmäßig zu Übungsstunden zum Verein kam. Danke, Eberhard, danke, Timo, dass ihr uns unterstützt habt!
Insgesamt gingen 8 IPO-Teams an den Start (4 Einzel- und 4 Gruppenteams) sowie im Anschluss – quasi außer Konkurrenz, aber durchaus unter Bewertung – 4 BGH-Hunde. Es war eine große Rassevielfalt vertreten: Airedales, Boxer, Schäferhunde, Malinois, Rottweiler, Riesenschnauzer und sogar ein Cavalier King Charles Spaniel!
Pokalkampfsiegerin  wurde Steffi Wobbe mit ihrem jungen Malinois „Mailo“ mit 91/96 = 187 Punkten (sg). Sie errang mit Mailo nicht nur den verdienten Tagessieg und stellte das beste Einzelteam, sondern trat anschließend mit ihrem 8-jährigen Senior, dem Mali „Frisco vom Schwannenhof“, als weißer Hund im BGH1-Bereich noch einmal an und zeigte auch dort eine absolut perfekte Leistung, die von Eberhard Uekötter mit einem „hohen vorzüglich“ kommentiert wurde. Bravo, Steffi! Ein Doppel- Hattrick!
Den zweiten Platz erreichte unser Steinfurter Schutzdiensthelfer Christoph Blommel mit seinem Airedale „Royal Workers Sigo“. Das Team erkämpfte sich 185 Punkte (sg) und zeigte dabei mit 97 Punkten den besten Schutzdienst des Tages. Dazu muss gesagt werden, dass Christoph verletzt antrat und den Pokalkampf auch nicht wie geplant in Teil 1 hetzen konnte, denn zwei Tage vor der Veranstaltung war ein 200 kg Gewicht auf seine linke Hand gedonnert. Mit Riesenverband und starken Medikamenten führte er seinen „Sigo“ dennoch beim Pokalkampf und errang diesen tollen Erfolg als Vize-Meister! Respekt und Glückwunsch, Christoph!
Den dritten Platz holte sich Arno van Hulle vom DVG Ibbenbüren-Bockraden mit seinem Mali „Pico“. Es macht einfach Freude, diesem Team, das eine ausgesprochen harmonische Einheit darstellt, zuzusehen. So geht auch die beste Unterordnung des Tage (93 = sehr gut) an Arno und Pico. Der Schutzdienst, der ebenfalls sehr beeindruckend war und dem Team Szenen-Applaus einbrachte, wurde wegen kleiner Frechheiten seitens „Pico“ vom LR insgesamt mit 90 Punkten bewertet. Tolle Leistung, Arno! Tolle Leistung, Pico!
Nur drei Tage vor Beginn des Pokalkampfs – uns fehlte zur Abrundung das achte Team – entschloss sich Susi Ulbrich, ihren 9-jährigen Rentner-Airedale „Royal Workers Henri“, den sie zum letzten Mal im Jahr 2014 bei der Bundessiegerprüfung in Eibenstock geführt hatte, mit zwei kurzen, intensiven Trainingseinheiten zu reaktivieren. Mit hervorragendem Erfolg! Henri hatte nämlich nichts verlernt: eine 88er Unterordnung, ein 92er Schutzdienst (Gesamtergebnis 180 Punkte = sehr gut) sprechen ihre  eigene Sprache! Susi hatte im Übrigen auch gekonnt den kompletten Tag durch die Veranstaltung geführt. – Du und Henri seid unsere beiden Sieger der Herzen!
Den 5. Platz erreichten Linda Kies mit ihrem Schäferhund „Juni“  (B = 90) und Theresa Siebelmann mit ihrem Rotti „Chilly vom Leuchtturm“ (C = 88). – Beide Hundesportlerinnen kommen ebenfalls vom DVG Ibbenbüren-Bockraden. Linda und Theresa erkämpften sich  außerdem die Auszeichnung als bestes Team des Tages (178 Punkte). Super gemacht, ihr beiden!
Der 6. Platz ging an die Horstmarer Hundesportlerin  Vanessa Kölking  (die im Übrigen gleich in zwei Teams antrat – toller Einsatz, Vanessa!) - hier zunächst mit ihrem Mali „Neo“ und an   ihre Vereinskollegin Rebecca Albes mit ihrem DSH „Aaron von Gondor“. Sie erreichten zusammen das respektable Ergebnis von 169 Punkten = gut. Prima gemacht!
Weiter ging’s mit einem „Familienteam“, ebenfalls vom DVG Ibbenbüren-Bockraden. Thomas Buchholz, der schon beim letzten Pokalkampf in Steinfurt mitgeführt hatte, trat diesmal gemeinsam mit seiner 17-jährigen Tochter Jessica an. Mit ihren Geschwister-DSHs aus eigener Zucht, „Finn und Fame von der weißen Elster“, erreichten sie (78/80 = 158 Punkte  - b). Super gemacht, Jessie und Thomas. Wir freuen uns  auf das nächste Mal!
Schließlich trat Vanessa Kölking noch einmal in Abt. B an und führte dort ihre „Uma vom Sunnenbrink“ vor (72). In C lief  Linda Surowiec vom GHV Emsdetten-Sinningen mit ihrem Boxer „Kasper vom Staatsbad (82)“. Das Team erreichte gemeinsam respektable (154 Punkte  - b). Klasse, ihr beiden!
Schon im IPO-Bereich konnte man sehen, dass mit Airedale, Boxer, Mali, Rottweiler und Schäferhund eine große Rassevielfalt vertreten war. Im BGH-Bereich kamen  noch zwei  weitere dazu: Petra Mönninghoff vom DVG Ibbenbüren führte ihren Cavalier King Charles Spaniel „Felix“ in der Einsteigerkategorie BGH1 mit einer guten Leistung vor (82). Ein kleiner Hund, der noch viel vorhat! Schön gemacht, ihr beiden!
Im Segment BGH3 – dort wird die Reihenfolge der verschiedenen Elemente wie „Apportieren“, „Steh“, „Platz“ , „Voraus“ etc. vom LR erst direkt zu Beginn der Unterordnung bekannt gegeben – starteten zwei alte IPO3-Hunde des Vereins: der 8 ½ jährige Airedale „Royal Workers Iron“ und der ebenfalls 8 ½ jährige Riesenschnauzer „Baron vom Morgenstern“ – die siebte Rasse, die wir  in diesem Pokalkampf zu sehen bekamen
Annette König-Hericks „Iron“ zeigte eine sehr gute Unterordnung, aber leider ist  Annette noch nie in der Lage gewesen, ein Wurfholz korrekt zu werfen (um ehrlich zu sein, gehen wir in Deckung, wenn sie wirft) – auch diesmal landete es meterweit neben der A-Wand, und der Hund lief auf ihr Kommando dann auch zwei Mal nebenher. Zack – 15 Punkte weg – verblieben von den 92 noch 77…. So geht’s. Zum Herbst gibt’s ein „Apportierholz-Wurfseminar“!
Rita Rupschs Riesenschnauzer „Baron“, der in den letzten Prüfungen  schon drei Mal die BGH3 absolviert hatte, zeigte wiederum eine souveräne, gelassene Unterordnung, die mit 90 Punkten belohnt wurde. Super, Rita – hier zeigt sich  gekonnte Routine!
Der Pokalkampftag endete mit der Siegerehrung, bei der sich Susanne Ulbrich noch einmal beim Leistungsrichter Eberhard Uekötter, bei Schutzdiensthelfer Timo Rodine, der – wie auch der LR betonte -  eine fantastische Arbeit geleistet hatte, und bei allen Beteiligten wie Teilnehmern, Küche, Zuschauern etc. bedankte. Auch Eberhard Uekötter bedankte sich für den harmonisch verlaufenen Wettkampftag, für die gute Küche und lobte, an diesem Tag sehr  viel guten Hundesport und faire Hundeführer gesehen zu haben. Er betonte, er und eine Frau Ute haben sich in bei uns in Steinfurt sehr wohl gefühlt.
Sodann wurden den glücklichen Sportlern, die an diesem Tag alle ihr Wettkampfziel erreicht hatten, die wohlverdienten Pokale mit Jubiläumsemblem überreicht. Der Tag klang bei guter Laune und viel, viel Bier und Sekt und Feierlaune  aus…..

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Herbstprüfung am 05.11.2016
(von Marlies Feldkamp)

Sechs Teams hatten sich zur Herbstprüfung 2016 der OG Münsterland angemeldet. Eine kleine aber nichts desto trotz feine Veranstaltung. Als Leistungsrichter wurde uns vom KfT – wie bereits im Frühjahr –Herr Olbing zugeteilt.
Ab 9:00 Uhr trafen die Hundeführer bei trockenem aber kühlem Wetter zum Frühstück am Hundeplatz ein. Herr Olbing und die Fährtenleger Christoph und Steffi mussten währenddessen schuften und die Fährtenhundfährten legen. Nachdem auch Richter und Fährtenleger sich gestärkt hatten und die Chipkontrolle absolviert war startete die Prüfung auf dem Übungsplatz.
Steffi und ihr temperamentvoller junger Mailo stellten sich erstmals gemeinsam den Herausforderungen einer Prüfung. Nur in der Dauerablage äußerte Mailo seinen Unmut über das sinnlose Herumliegen im feuchten Gras mit andauerndem Fiepen. Die restlichen Übungen und der Verkehrsteil waren traumhaft sicher. So  bestanden die beiden souverän die BH/VT-Prüfung und können weiter auf die IPO 1 hinarbeiten.
Christoph wurde zu Beginn der Prüfung überredet, mit seinem Sigo statt die BH/VT zu wiederholten doch lieber sich den Herausforderungen der neuen Prüfungsstufe BGH 1 zu stellen. Trotz einer total verpatzten Sitz-Übung holten die beiden gute 82 Punkte und konnten sich über ein neues Ausbildungskennzeichen freuen.
Damit war die Prüfung auf dem Übungsplatz bereits gelaufen und wir fuhren ins Fährtengelände nach Ahaus. Christoph hatte dort ein vorzügliches Gelände mit kurzer Wintersaat besorgt. Nach Eintreffen im Gelände wurden noch die FPr 3-Fährte und die Verleitungen für die FH 2-Fährten gelegt. Dann wurde es wieder spannend.
Als erstes startete die erst  9jährige Katharina mit ihrer Afra in der Stufe FH 1. Mit traumwandlerischer Sicherheit wurde die Fährte abgesucht, der Richter hatte nur Kleinigkeiten anzumerken  – vorzügliche 97 Punkte waren das Ergebnis und damit die erste Qualifikation für die nächste Klubjugendfährtensiegerprüfung.
Als nächstes mussten Kirsten und ihr Karuso „Karlo“ zur FH 2 antreten. Nur ein gelbes Drainagerohr sorgte für einen kurzen Moment der Irritation bei Karlo.  Ansonsten hatte der Richter nichts zu bemängeln – vorzügliche 98 Punkte und ebenfalls ein großer Schritt zur nächsten Klubfährtensiegerprüfung.
Auch Günter und seine Ulla zeigten eine vorzügliche FH 2-Arbeit, die mit 96 Punkten belohnt wurde. Damit hat dieses Team ebenfalls eine von drei notwendigen Qualifikationsnormen für die nächste Klubfährtensiegerprüfung erreicht.
Last but not least trat Erwin mit seiner 3jährigen Bedlington-Hündin Baby in der Stufe FPr 3 an. Alle waren gespannt, da diese Rasse nur noch selten im Hundesport geführt wird. Hier sah man, dass dem Hund noch die Erfahrung der zuvor gestarteten älteren FH-Cracks fehlt. Aber auch dieses Team konnte die Prüfung mit guten 80 Punkten bestehen.
Anschließend ging es wieder zurück zum Vereinsheim, wo sich alle erst einmal an der von Steffi vorbereiteten köstlichen Suppe stärken konnten.
Nach dem Essen widmeten sich Linda und Herr Olbing dem „Papierkram“ um anschließend die Siegerehrung vorzunehmen. Auch der Dank an alle die zum reibungslosen Ablauf so einer Prüfung notwendig sind, kam hierbei nicht zu kurz.
Zum Schluss gab Herr Olbing noch einige Tips und Anmerkungen an die Fährtenleger und Hundeführer, wie sie sich und den Hunden die Arbeit erleichtern können. Diese Hinweise wurden von allen dankend angenommen.

Nach Ende des „offiziellen“ Teils der Prüfung wurde dann zum gemütlichen Teil der Prüfung mit Fachsimpeln und ersten Gedanken für Termine im nächsten Jahr übergegangen.

Fazit: Eine harmonische Prüfung in netter Atmosphäre!

Die OG Münsterland würde sich freuen, alle Teilnehmer und Gäste bei einer ihrer nächsten Veranstaltungen wieder begrüßen zu können.

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Frühjahrsprüfung 2016
(von Annette König-Herick)


Unsere Frühjahrsprüfung fand am 12.3.2016 diesmal nicht auf unserer heimischen Platzanlage in Burgsteinfurt statt, denn die dortigen Platzverhältnisse sind zur Zeit etwas suboptimal. Unser befreundeter Partnerverein, der GHV Emsdetten-Sinningen e.V., half unkompliziert und unbürokratisch sofort aus und stellte uns seinen Platz an der Kettelerstraße 43 zum Üben und für die Prüfung zur Verfügung. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an den 1. Vorsitzenden Wilhelm Rauße, der im Wege der Vereinshilfe mit unermüdlichem Einsatz immer zur Stelle war, wenn wir trainieren wollten, der uns das Clubheim aufschloss, Flutlicht anstellte und uns für den  Prüfungstag auch noch adäquates Fährtengelände für zwei IPO3- und fünf FH2-Hunde besorgte.
Nun aber zur Prüfung selbst: Insgesamt starteten 10 Teams – ein Begleithund, zwei IPO3-Hunde, zwei SPr3- und fünf FH2-Hunde. Leistungsrichter war Hubert Olbing aus Dorsten und Prüfungsleiterin Steffi Wobbe.
Nach dem Frühstück brachen die Fährten-Teams bei bestem Wetter mit zahlreichen Schaulustigen ins Gelände auf. Zuerst wurden die beiden IPO3-Fährten, dann die fünf FH2-Fährten gelegt.
Nach einer Stunde war zunächst unsere Schriftführerin Rita Rupsch mit ihrem Riesenschnauzer „Baron“ an der Reihe, der zwar gewohnt routiniert und lässig die Fährte absuchte, aber heute genauso lässig die drei Gegenstände ignorierte. Dies wurde von Hubert Olbing IPO-konform mit 72 Punkten quittiert. Danach folgte unsere 1. Vorsitzende Linda Ulbrich mit ihrem Airedale-Rüden „Karudon“, der eine durchaus überzeugende Sucharbeit mit einigen  lässlichen Fehlern ablieferte, die dem Team 85 Punkte (gut) einbrachte.
Danach ging es zurück zum Platz, und es ging weiter mit der Begleithundeprüfung. Unser Platzwart Christoph zeigte mit seinem jungen Airedale-Rüden „Sigo“ eine runde Vorführung, die ihn für den Stadtteil qualifizierte, den er ebenfalls mit Bravour bestand. – Glückwunsch, Christoph! Der Grundstein für IPO-Prüfungen ist damit gelegt! - Herzlichen Dank auch an unsere Ausbildungswartin Steffi, die mit ihrem Mali „Frisco“ professionell und versiert den  Blindenhund-Part übernahm.
An die BH-Vorführungen schlossen sich die beiden IPO3-Unterordnungen an. „Baron“ und „Karudon“, beide alte Hasen, die schon viele IPO3-Prüfungen gelaufen haben, zeigten sehr präsentable Unterordnungen, wobei sich  „Baron“ einige Frechheiten herausnahm, wie man sie von ihm – und Riesenschnauzern im Besonderen – kennt. Er erhielt 83 Punkte (gut).  Linda und „Karudon“ überzeugten mit einer sehr guten Unterordnungsarbeit, die vom Leistungsrichter mit verdienten 90 Punkten belohnt wurde. Eine tolle Leistung, Linda!
Nach dem Platzteil fuhr das Fährtenteam, begleitet von vielen Zuschauern, zurück ins Gelände. Das Terrain war insofern nicht ganz einfach, weil die Hundeführer keinen Schritt der gelegten Fährte sehen konnten – andererseits  war das ausgesuchte Gelände für den ausgezeichneten Geruchssinn der Fährtenhunde optimal. In der Top-Kategorie FH2 gingen  offensichtlich nahezu perfekt ausgebildete Hunde an den Start, denn die Ergebnisse, die alle im Bereiche „sehr gut“ oder „gut“ lagen, sprechen für sich:
Zunächst suchte Monika Lenters Airedale-Hündin „Afra“ die Fährte nahezu fehlerlos ab und wurde mit 95 Punkten und dem Prädikat „sehr gut“ belohnt. Es folgten unsre 2. Vorsitzende Kirsten Gärke mit ihrem Airedale-Rüden  „Karuso“, Heiner Feldscher mit seinem Airedale-Rüden „Don Quichotte“ sowie Günter Lenter mit seiner Airedale-Hündin „Ulla“, die alle ebenfalls eine sehr gute Sucharbeit mit jeweils 90 Punkten bescheinigt bekamen. Last but not least erfährtete Andrea Neumann sich ein gutes Ergebnis mit 80 Punkten mit ihrer Airedaleterrier-Hündin „Emma“, so dass alle Teams zufrieden zurück zum Clubheim fahren konnten, um das wohlverdiente Mittagessen zu sich zu nehmen – ein fantastisches Chili con Carne, das Kirsten vor- und zubereitet hatte. Danke, Kirsten!
Nach dem Mittagessen folgten die vier 3er Schutzdienste.
Um es kurz zu machen: es gab drei Schutzdienste, die mit „gut“ und einen, der mit „sehr gut“ bewertet wurde, und so viel ist klar – Gehorsam und feste Griffe bringen Punkte, Ungehorsam dagegen wird gnadenlos abgestraft. Wir wissen das. Aber wissen unsere Hunde das auch?!
Im Einzelnen: Zunächst betrat „Baron“ die Arena: „Aha! Der Helfer steht in 6. Frauchen hab ich in den Übungsstunden gekonnt angetäuscht, aber heute kann sie nix machen, also ab zum Helfer, und zwar auf direktem Weg!“ Dann noch hier und da ein paar Ungehorsamkeiten…. aber 80a (gut) ist ja ein sehr passables Ergebnis. „Baron“ und Rita können zufrieden sein. Insgesamt der 2. Platz mit 235 Punkten.
Danach kam Linda mit „Karudon“, der – wer hätte das gedacht -  alle 6 Verstecke ganz souverän abrevierte und in gewohnter Manier einen tollen Schutzdienst hinlegte. Dafür gab’s 92 Punkte (sehr gut). Linda löste heute als neue Vereinsmeisterin mit insgesamt 267 Punkten (gut) ihre Mutter Susanne Ulbrich ab. Der Siegertitel bleibt also in der Familie. Besonders freute dies auch ihre Oma Mieke Ulbrich, die Linda während der kompletten Prüfung als erfolgreiche frühere Hundesportlerin den Rücken stärkte!  Herzlichen Glückwunsch dem erfolgreichen Team Linda und Karudon! Das habt ihr super gemacht!
Nach Linda folgte in der Kategorie SPr3 Marlies Feldkamp mit ihrer Airedale Hündin „Halloween“, die  heute mit ihrer 8-jährigen Seniorin – genau wie Annette mit ihrem 7 ½ jährigen  „Iron“ – den letzten Eintrag auf ihrer Leistungskarte füllen wollte. Halloween nahm sich im Schutzdienst einige Frechheiten heraus, zeigte aber insgesamt eine routinierte Arbeit  und feste Griffe, so dass Leistungsrichter Hubert Olbing ein „gut“ mit 88 Punkten für das Team vergab.
Wer glaubt, „das Beste kommt zum Schluss“, der täuscht sich gewaltig, denn „Iron“, der ebenfalls in der Kategorie SPr3 startete und eigentlich nur noch im FH-Bereich aktiv ist (neue Leistungskarte ist schon beantragt), gehört zu der Sorte von Hunden, die den Drang haben,  auf Leistungsprüfungen unbedingt den Komiker herauskehren zu müssen. Das Revieren war noch perfekt (Emsdetten ist ja „sein“ Platz), aber auch etliche Frechheiten, die darin gipfelten, dass er nach dem langen Gang am Helfer vorbei eine elegante spitze  Kurve nahm, um sich Christoph erst dann zu packen. „War wohl von der Sonne geblendet,“ meinte Hubert Olbing in der Besprechung, „nächstes Mal dreht ihr den Platz besser um!“ Keine schlechte Idee, Hubert.  Für die kreative Schutzdienst-Leistung erhielten unsere Kassiererin Annette König-Herick und ihr „Iron“ insgesamt 80 Punkte und das Werturteil  „gut“.
Die  1. Vorsitzende, Linda Ulbrich, führte die Siegerehrung durch und stellte fest, dass es eine tolle harmonische Prüfung war, bei der alle Teams ihr Leistungsziel mit sehr gutem, gutem oder befriedigendem Ergebnis erreicht haben. Anschließend übergab sie den Teilnehmern die wohlverdienten Urkunden und gratulierte zum Erfolg. Sie bedankte sich noch einmal ganz herzlich bei Hubert Olbing, der als Richter fair, kompetent und immer mit einer Prise Humor die Leistungen der 10 Teams beurteilt hatte. Hubert, wir freuen uns  auf das nächste Mal!
Außerdem richtete sie ihren Dank an Christoph, der heute zum ersten Mal eine Prüfung gehetzt hatte und als Schutzdiensthelfer sowohl im vorbereitenden Training wie auch in der Prüfung selbst tolle Arbeit geleistet hat. Super Christoph, weiter so!
Weiterer Dank galt den Fährtenlegern und den Landwirten der Umgebung für das Überlassen von Fährtengelände sowie Kirsten für die leckere Suppe, die sie als Mittagessen gespendet hatte. Vielen lieben Dank dafür!
Wilhelm Rauße wurde als kleiner Dank für sein Engagement in den letzten beiden Wochen ein Präsent seitens der OG Münsterland überreicht, über das er sich sehr freute.
Der Prüfungstag klang bei einem kleinen Umtrunk an der Theke aus.



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Der Bericht zur Prüfung am 05.04.2014

(von Linda Ulbrich)

Zu unserer Frühjahrsprüfung am 05.04.2014 trafen sich zehn Teams, der Leistungsrichter Manfred Wagner, sowie die Prüfungsleiterin und die Fährtenleger um 8:30 Uhr in Burgsteinfurt am Vereinsheim.
Nach dem Frühstück brachen wir dann auf um in das Fährtengelände zu fahren. Dort wurden dann gleichzeitig die beiden FH 2-Fährten und die neun IPO 3-Fährten gelegt. Nach der angemessenen Zeit konnten die Fährten abgesucht werden. Insgesamt wurde sehr gute Fährtenarbeit geleistet. Rita und Baron erhielten 93 Punkte, Annette und Iron bekamen 94 Punkte. Marlies erreichte mit Helli 84 Punkte, Paul und Lupus erhielten 97 Punkte und Linda und Karudon erhielten 99 Punkte. Susi erhielt mit Henri sogar 100 Punkte. Auch die beiden FH-Hunde leisteten gute Arbeit. Heiner erzielte mit Don Quichote 90 Punkte und Kirsten und Karlo erhielten 84 Punkte.
Nach dem erfolgreichen Absuchen der Fährte ging es wieder zum Hundeplatz. Dort wurde dann direkt mit der Unterordnung begonnen.
Begonnen wurde mit der Prüfungsstufe BH, welche von Linda und Kasper sowie Susi mit Peaches als Blindenhund vorgeführt wurde. Auch die IPO-Teams zeigten eine gute Leistung. Rita und Baron erreichten 84 Punkte, Annette und Iron erreichten 86 Punkte. Paul und Lupus erhielten 80 Punkte, dicht gefolgt von Marlies und Helli mit 81 Punkten. Linda und Karudon erzielten 90 Punkte in Abteilung B. Susi und Henri zeigten die beste Unterordnung mit 95 Punkten.
Nach längerem Warten konnten Linda und Kasper dann auch noch einmal im Verkehrsteil zeigen was sie können. Kasper zeigte sich souverän und somit wurde die Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden.
Nach dem Verkehrsteil ging es zügig mit dem Schutzdienst weiter. Auch in dieser Abteilung gaben die Teams noch einmal alles. Den besten Schutzdienst, mit 94 Punkten, führten dann ebenfalls Susi und Henri vor.
Insgesamt sah man eine harmonische Prüfung, bei der alle Hunde das Tagesziel „Bestehen“ erreichen konnten.
Tagessieger wurden Susi und Henri mit insgesamt stolzen 289 Punkten. Platz 2 belegten Linda und Karudon mit 281 Punkten und Platz 3 erreichten Marlies und Helli mit insgesamt 267 Punkten, punktgleich mit Annette und Iron jedoch mit einem besseren Ergebnis in Abteilung C.
Nach einer kurzen Pause fand die Siegerehrung statt. Unsere Prüfungsleiterin Sylke bedankte sich bei allen helfenden Händen für die Unterstützung, sowie dem Leistungsrichter Manfred Wagner. Im Anschluss wurden dann die wohlverdienten Urkunden an die Hundeführer verteilt.
Den restlichen Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde mit guter Stimmung.


Der Bericht zur Prüfung am 16.11.2013

(von Sylke Reidt)

Zu unserer kleinen, aber feinen Herbstprüfung, am 16.11.13
trafen sich  zu einer humanen Zeit, die 5 Teams,  der RSV Leistungsrichter Peter Dietrichkeit, der Prüfungsleiter und die Fährtenleger, bei uns in Burgsteinfurt.

Nach einem Frühstück in gemütlicher Atmosphäre fuhren wir ins Fährtengelände, wo schon einige Gäste auf uns warteten.
Zuerst wurde die Fährte  für den Hund von Heiner Feldscher, der uns mindestens einmal im Jahr besucht, in der Sparte FH2 gelegt.
Nachdem die Fährten der vier IPO 3 Hunde getreten waren, konnten wir entspannt einen Kaffee trinken und danach mit dem
Absuchen beginnen.
Wir bekamen gute Sucharbeit zu sehen, die Hunde von Susi und Sigo erhielten jeweils 100 Punkte, Steffi´s  Hund erreichte 97 Punkte und Rita mit ihrem Hund 80 Punkte.
Auch der FH2 Hund konnte sich sehen lassen, nur an der  Gegenstandarbeit, Fehl- oder Nichtverweisen, kann noch gefeilt werden. Don Quichotte erzielte 88 Punkte und somit Platz 1 in der Sparte FH2.

In guter Laune trafen wir am Hundeplatz ein.
Da wir diesmal ohne Zeitdruck waren, konnten wir alle in Ruhe zu Mittag essen und uns dann den Unterordnungen widmen.

Wieder bekamen wir sehr gute Arbeit zu sehen, es hagelte reichlich Punkte. Susi mit Henri, und Sigo mit Frieda, trennten nur 2 Punkte. Sigo erreichte 94 und Susi 96 Pkt. Es wurde spannend.
Auch Steffi mit ihrem Frisco ( 89 Pkt.) und Rita mit ihrem Baron (81 Pkt. ) wurden von Peter objektiv und für die HF zufriedenstellend beurteilt.
Die Laune stieg und die Spannung auch!!!

Nachdem wir nun auch noch lecker... Kuchen gegessen hatten, ging es in die Endrunde

Alle bereiteten sich auf den Schutzdienst vor.
Hier würde sich nun zeigen, wer der Tagessieger denn sein würde.
Konnte Sigo sich noch vor Susanne kämpfen???

Steffi und Rita machten nun die beiden hinteren Plätze mit sich aus und wahrscheinlich war die Eine oder Andere nicht so ganz zufrieden mit der Leistung ihres Hundes, denn wir alle wissen, dass es beide Hunde besser können.

Sigo´s und Susanne´s Hunde präsentierten eine vorzügliche Schutzdienstarbeit und man wartete gespannt auf die Punktevergabe von Peter.
Susi erhielt 96 Pkt., Sigo 97 Pkt., somit war klar, dass Susi mit einem Punkt Vorsprung der Tagessieger war und somit auch den Vereinspokal mit nach Haus nahm.

Auch nach Abschluss der letzten Abteilung, war es für uns alle
unglaublich interessant, den ausführlichen Besprechungen von Peter Dietrichkeit zu lauschen, denn er hatte für jeden HF hilfreiche Tipps parat.

Nach Erledigung des lästigen Schriftkrams, rief unser Prüfungsleiter Frank Ulbrich , alle Anwesenden zur Siegerehrung zusammen.
Wie es sich gehört bedankte Frank sich bei allen Helfern der Prüfung, für ihre gute Arbeit.

Oliver Krist trat gute Fährten und war routinierter Figurant, die Helfer in der Küche und der Platzmeister machten eine genauso gute Arbeit wie der Prüfungsleiter selbst.

Wir hatten richtig gute Laune.

Deshalb trafen wir uns nach kurzer Unterbrechnung im Vereinsheim wieder, um mit unseren tollen Gästen der OG-Borghorst den gelungenen Jahresabschluss gebührend zu feiern.


ES WURDE SEHR SPÄT




Frühjahrsprüfung 2013


(von Marlies Feldkamp)

Für den 16.03.2013 war unsere Frühjahrsprüfung geplant. Ein verspäteter Wintereinbruch hätte die Prüfung jedoch fast noch zum Platzen gebracht.
Noch am Mittwoch vor der Prüfung war ein „Plan B“ für den zeitlichen Ablauf abgesprochen worden. Aber dieser „Plan B“ konnte dann doch in der Schublade bleiben, da am Prüfungstag herrliches Spätwinterwetter herrschte. Der Boden war nur leicht mit Schnee bestäubt, so dass die „Mannschaft“ nach einem guten Frühstück direkt ins Fährtengelände starten konnte. Acht Teams (6 x IPO 3, 2 x FH 1) stellten sich den Herausforderungen der Prüfung. Ein paar gute vereinseigene Teams hatten sich leider aus verschiedenen Gründen kurzfristig entschieden, nicht an der Prüfung teilzunehmen. Es ist zwar sehr schade, dass hierdurch einige Startplätze nicht besetzt waren; die Gründe für den Startverzicht müssen jedoch akzeptiert werden. Doch nun zurück zur Prüfung.
Als Leistungsrichter war uns vom KfT nach längerer Zeit einmal wieder Herr Löhr zugeteilt worden, der auch bei dieser Prüfung mit viel Sachverstand und Herz die Teams beurteilte. Dem Richter zur Seite stand unser neues Vereinsmitglied Dietmar Kappelhoff, der erstmals das Amt des Prüfungsleiters ausübte.
Als Fährtengelände stand ein großer Acker (leicht lehmiger Sandboden) mit Wintersaat zur Verfügung – ein ideales Fährtengelände. Bei einigen Teams zeigte sich jedoch, dass aufgrund der Witterungsverhältnisse in den letzten Wochen noch ein wenig Trainingsrückstand besteht. Die beste Fährte zeigte mit 98 Pkt. der Malinois-Rüde Frisco unserer Gast-Hundeführerin Stefanie Wobbe knapp gefolgt von Haakon mit Bastian (97 Pkt.). Auch Henri und Susanne zeigten eine perfekte Suchleistung – leider verharrte Henri  nur kurz am 2. Gegenstand, um ihn dann doch zu ignorieren – 92 Punkte verblieben noch. Helli zeigte nach dem Debakel bei der Herbstprüfung diesmal eine akzeptable Suchleistung – jedoch interpretierte sie das Verweisen der Gegenstände doch etwas eigenwillig (1. Gegenstand schräg, 2. Gegenstand mit dem Hintern voraus, 3. Gegenstand dann korrekt) – auch hier gab es 92 Punkte. Franz F. und Sylke zeigen in der Fährte mittlerweile eine konstant gute Leistung und erreichten 95 Punkte. Lupus und Paul traten erstmals in der IPO 3 an und erreichten 76 Punkte in der Fährte – nach etwa 2/3 der Fährte verweigerte Lupus die Arbeit und Paul brauchte all seine Überredungskunst, um Lupus zum Weitersuchen zu bewegen.
Damit hatten alle IPO 3-Team die erste Hürde bestanden und alle Augen konzentrierten sich auf die Leistungen der FH-Teams. Karuso „Karlo“ und Kirsten zeigten schon Routine und belegten mit 90 Pkt. (bei einem überlaufenen Gegenstand) den 1. Platz. Auch Karudon „Rudi“ und Frank erreichten  im ersten Anlauf mit 78 Pkt. das Prüfungsziel „FH 1“  – Rudi war heute jedoch nicht ganz konzentriert und hatte Probleme mit den Gegenständen und der Verleitung.
Nach der Rückkehr aus dem Fährtengelände hatte jeder die Gelegenheit, sich mit einer leckeren Käse-Lauch-Suppe (von Sylke gekocht) zu stärken bevor es für die IPO 3-Teams dann mit der Unterordnung auf dem Platz weiter ging. Der Platz war aufgrund der Wetterlage teilweise recht matschig und einige Hunde zeigten sich hiervon nicht sehr angetan.
Halloween „Helli“ war während der gesamten Unterordnung recht „guckig“. Sie führte zwar alle Übungen aus, hätte die Kommandos jedoch teiweise schneller annehmen müssen (89 Pkt.).
Franz F. war der Meinung die Freifolge weglassen zu können und setzte sich nach 15 Schritt gleich mal. Sylke merkte es aber und beorderte ihn zurück in die Freifolge. Beim „Steh“ setzte sich Franz F. Hinzu kamen noch weitere Ungenauigkeiten (z. B. Dauerablage „Platz“ ohne Richteranweisung), so dass noch 85 Punkte verblieben.
Lupus war von dem matschigen Platzverhältnissen überhaupt nicht angetan und blieb bei SITZ und PLATZ stehen. Hinzu kamen weite kleine Ungenauigkeiten (z. B. Verzögertes Ablegen beim VORAUS) – im Ergebnis wurden 80 Punkte vergeben.
Haakon, Henri und Frisco zeigten sehr schöne Unterordnungen ohne gravierende Mängel und wurden hierfür mit 92 Pkt. (Haakon und Frisco) sowie 94 Pkt. (Henri) belohnt.
Auch nach der zweiten Abteilung lagen die IPO-Teams damit noch eng beieinander, so dass eine Entscheidung über den Tagessieg erst im Schutzdienst fallen würde.
Helli legte mit einem energischen Schutzdienst, der nur geringe Einschränkungen in der Führigkeit bei den Seitentransporten hatte bereits 96 Pkt. vor (277 Pkt. gesamt – Platz 3).
Franz F. zeigte ebenfalls einen energischen Schutzdienst, konnte aber leider beim Überfall aus dem Rückentransport den Griff nicht halten, setzte jedoch sofort nach – 89 Pkt. (269 Pkt. gesamt).
Wer Lupus am Anfang seiner Ausbildung im Schutzdienst gesehen hat konnte nicht glauben, dass das heute der gleiche Hund ist. Selbstbewusst, frech, aufmüpfig - Paul stand mehrfach kurz vor einem Doppelkommando fürs Ablassen. Beim Angriff nach der langen Flucht war Lupus jedoch kurz beeindruckt, ging dann aber doch energisch und den Ärmel und hielt den Griff auch in der Belastung  – 86 Pkt. (242 Pkt. gesamt und damit erstmals die IPO 3 bestanden).
Haakon zeigte wie gewohnt einen souveränen, führigen Schutzdienst. Herrn Löhr fehlte jedoch noch etwas mehr Pep und Durchsetzungsvermögen und vergab 91 Pkt. (280 Punkte gesamt – Platz 2).
Wie ein Top-Schutzdienst aussieht, zeigten dann Henri und Susanne. Schnell, energisch, dominant – nur zu Beginn der Seitentransporte hüpfte Henri kurz aus der Reihe – 97 Pkt., bester Schutzdienst (283 Pkt. gesamt – Platz 1).
Bei Frisco merkte man, dass er im Schutzdienst (noch) ein wenig Trainingsrückstand hat. Beim Revieren ein Versteck ausgelassen und auch bei den Griffen,  in den Kampfhandlungen und den Unterordnungsphasen lief noch nicht alles ganz rund – 84 Pkt. (274 Pkt. gesamt).

Der Wanderpokal für den besten Schutzhund der Ortsgruppe wechselt damit bis zur nächsten OG-Prüfung von Sylke zu Susanne, die im Sommer versuchen will/muss, den Pokal zu verteidigen.

Bei der Siegerehrung galt der Dank der OG vor allem
dem Leistungsrichter, Herrn Löhr, für sein faires und nachvollziehbares Bewerten der Teams
den Fährtenlegern Dieter und Bastian
den Schutzdiensthelfern Frank und Bastian
Annette und Dieter für die Vor- und Nachbearbeitung des „Papierkrams“ (Annette trotz Gipsfuß)
Dietmar für die hervorragende Arbeit als Prüfungsleiter
Christoph für das Herrichten des Platzes
Susanne, die auch dieses Mal ein hervorragendes Fährtengelände besorgt hatte
Sylke für die leckere Suppe
und allen anderen, die rund um die Prüfung in Küche und Organisation geholfen haben.

Herr Löhr erläuterte im Anschluss noch kurz die Absprachen des Richterkollegiums, wie zukünftig eine optimale Übergangsphase aussehen soll. Hierzu gab es noch eine kurze Diskussion, ob diese Kriterien bereits beim Bundesausscheid des KfT im April Anwendung finden werden. Anschließend konnte dann zum gemütlichen Teil der Prüfung übergegangen und gefachsimpelt werden.

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Herbstprüfung 2012 / 25 Jahre OG Münsterland
Sylke Reidt und Franz Ferdinand gewinnen die Jubiläumsprüfung.


(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich und Kornelia Richter)

Die OG Münsterland feierte im Jahr 2012 ihr 25jähriges Jubiläum. Die diesjährige Herbstprüfung am 03.11.2012 wurde zum Anlass genommen dieses Jubiläum im Anschluss an die Prüfung mit Freunden und Weggefährten mit Speis und Trank gebührend zu feiern. Bereits am Freitagnachmittag begannen die Vorbereitungen auf dem Vereinsgelände. Der Rasen wurde golfplatzmäßig gemäht, ein Zelt für den gemütlichen Abend aufgebaut und von Christoph sturmsicher im Erdboden verankert.

Da es dem KfT auch bei dieser Prüfung nicht möglich war einen verbandseigenen Leistungsrichter zu stellen und Peter Diedrichkeit (Leistungsrichterobmann des RSV 2000) bereits bei unserer diesjährigen Ausdauerprüfung Interesse bekundet hatte einmal eine IPO-Prüfung bei uns zu richten wurde dieser kurzerhand gefragt, ob er Zeit hätte unsere Jubiläumsprüfung zu richten. Peter hatte an diesem Tag noch nichts vor und nachdem die notwendigen Formalitäten hierfür zwischen den Verbänden abgewickelt waren, stand dem auch offiziell nichts mehr entgegen.

Mit zwölf Teams war die Prüfung ausgebucht. Um die Prüfung möglichst noch bei Tageslicht beenden zu können, fuhren Richter, Prüfungsleiter und Fährtenleger bereits um 7:00 Uhr ins Gelände für die FH-Fährten. Die Hundeführer fuhren dann ca. eine ¾-Stunde später direkt zum Fährtengelände der IPO-Fährten. Als Fährtengelände stand frisch eingesäter Acker zur Verfügung, der im hinteren Bereich zunehmend lehmiger wurde. Auch waren auf den letzten drei Fährten reichlich Treckerspuren und Rübenreste zu finden. Zum Gelände der FH-Fährten kann ich leider keine näheren Angaben machen, da Eigentümer und Jagdpächter gebeten hatten, dass außer Richter, Fährtenleger, Prüfungsleiter und Hundeführer keine weiteren Zuschauer im Gelände anwesend sind. Dieser Wunsch wurde selbstverständlich von allen respektiert. Die Hundeführer der FH-Hunde waren jedoch nach eigenen Aussagen mit dem zur Verfügung gestellten Gelände zufrieden. Die meisten Punkte beim Fährten verloren die Teams an den Gegenständen (überlaufen, nicht überzeugend verwiesen). Auch einige Winkel bereiteten den Teams Probleme. Die beste Fährtenarbeit des Tages mit 96 Punkten zeigten Sylke und Franz Ferdinand, dicht gefolgt von Linda und Karudon mit 95 Punkten. Marlies und Halloween zeigten leider erneut keine überzeugende Fährtenarbeit. Da die beiden jedoch nie aufgaben und das Fährtenende wie auch immer erreichten, wurden noch 77 Gnadenpunkte vergeben. Aus dem Rennen um den Tagessieg war dieses Team damit jedoch leider ausgeschieden. Detlef und Ornella konnten das Prüfungsziel FH 2 leider nicht erreichten, da die Hündin nach Problemen am spitzen Winkel partout nicht zum Weitersuchen zu bewegen war.

In der Unterordnung zeigten die Teams die erhoffte enge Leistungsdichte. Der eine oder andere Hund verhaute zwar mal die Sitzübung und blieb stehen – aber ehrlich: Welcher Hundeführer hätte schon selber Lust sich in den Matsch zu setzen? Eine traumhafte, vollkommen harmonische Unterordnung zeigten Susanne und Henri. Die 96 Punkte hierfür waren wirklich verdient. Ebenso harmonische Unterordnungen zeigten Bastian und Haakon (95 Punkte) und Sylke mit Franz Ferdinand (94 Punkte). Nach der Unterordnung konnten sich noch 3 oder 4 Teams Chancen auf den Tagessieg ausrechnen.

Der Schutzdienst musste somit die Entscheidung bringen. Dass alle unsere Hunde das Zeug zu einem hervorragenden Schutzdienst haben, hatten wir im Training immer wieder erlebt. Aber jeder wusste auch um die kleinen „Nickeligkeiten“ die die Hunde immer wieder an den Tag legten. Der eine oder andere wollte zum Beispiel schon wetten, ob Henri bei dieser Prüfung alle Verstecke abreviert oder, wie bereits mehrfach geschehen, eine Abkürzung nimmt (PS: Henri hat wieder die Abkürzung genommen). Den besten Schutzdienst des Tages zeigten Sylke und Franz Ferdinand mit 96 Punkten (trieb- und drangvoll und dennoch sehr führig). Dicht gefolgt von Bastian mit Haakon und Marlies mit Halloween, die jeweils 95 Punkte bekamen, und Linda und Karudon mit 94 Punkten.

Damit standen Sylke mit Franz Ferdinand als Tagessieger mit vorzüglichen 286 Punkten fest. Platz 2 belegte mit sehr guten 283 Punkten Bastian mit Haakon. Das Treppchen vervollständigte Linda mit Karudon, die bei ihrer ersten IPO 3-Prüfung mit sehr guten 280 Punkten Platz 3 belegten.
Paul bestand mit Lupus seine erste IPO 2-Prüfung mit sehr guten 270 Punkten (Platz 6) und Annette mit Iron ihre erste IPO 3-Prüfung mit guten 267 Punkten (Platz 7).
Auch der Wanderpokal für den besten Fährtenhund der Ortsgruppe konnte bei dieser Prüfung endlich einmal wieder vergeben werden und zwar an Kirsten die sich mit Karuso erstmals an eine FH 1-Prüfung wagte und diese mit sehr guten 91 Punkten bestand.

In seiner Siegerehrung bedankte Peter Diedrichkeit sich noch einmal für die Einladung zum Richten der Jubiläumsprüfung. Es sei ihm eine Ehre gewesen, da er vor einigen Jahren selber schon einmal Mitglied der Ortsgruppe war und bereits seit vielen Jahren mit der Familie Ulbrich freundschaftlich verbunden sei. Besonders lobend erwähnt wurden von ihm Paul und Lupus, da er bisher selten einen so triebigen, gut ausgebildeten und vorgeführten Hovawart gesehen hätte, und Linda, die mit ihren jungen Jahren schon so professionell und abgeklärt ihren Hund ausbildet und vorführt. Ebenso lobte er Bastian als einen sehr talentierten Helfer, der bei entsprechendem Training später auch durchaus auf größeren Prüfungen eingesetzt werden könne. Insgesamt fand der das Leistungsniveau der Hunde unserer Ortsgruppe sehr gut und wünschte allen noch viel Erfolg im Hundesport.

Bevor man zum gemütlichen Teil übergehen konnte wurde von Dieter noch eine Neuerung der Ortsgruppe präsentiert. Ab sofort wird anlässlich der Herbstprüfung der Vereinsmeister gekürt. Hierbei soll der beste Hundeführer der Ortsgruppe ausgezeichnet werden, der über das ganze Jahr hinweg im Bereich IPO an unseren drei Ortsgruppenprüfungen teilnimmt und dort kontinuierlich gute Leistungen erzielt. Alternativ können in die Wertung höherrangige Prüfungen eingehen (z. B. Landesausscheidungen, Bundesausscheide, Deutsche Meisterschaften), bei denen der Hundeführer die Ortsgruppe vertritt. Den genauen Modus für die Vergabe des Vereinsmeistertitels könnt ihr demnächst auf unserer Homepage nachlesen.
Als diesjährige Vereinsmeister wurden Susanne und Henri mit dem neuen, riesigen Pokal ausgezeichnet.

Nach Verleihung des Vereinsmeistertitels konnte man dann aber wirklich zum gemütlichen Teil übergehen. Für die Mitglieder und Freunde der Ortsgruppe gab es Schnitzel und Stäbchenhaxen, einen Brotkorb mit Dips sowie Knabberzeugs. Ebenso gab es diverse Kaltgetränke, um bis tief in die Nacht immer wieder die vom Hundeln und Klönen trockenen Kehlen neu zu schmieren.
Insgesamt war unsere Jubiläumsprüfung eine sehr gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon auf die Prüfungen im nächsten Jahr, da die nächsten Hunde und Hundeführer bereits in den Startlöchern stehen und wir wieder spannende Wettkämpfe erwarten.
Sylke und Susanne: Die Konkurrenz schläft nicht!

Dank geht an:
Christoph - als Platzwart, Prüfungsleiter und „Mädchen für alles“
Beate - für das Besorgen des Fährtengeländes
Frank, Dieter und Bastian - als Fährtenleger
Peter - für seine faire Richtweise (Adlerauge sieht alles, bewertet aber stets das „Gesamtpaket“) und sein Durchhaltevermögen (ohne Pause von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr durchgerichtet – alle Achtung)
Annette – die wieder einmal den Schreibkram in hervorragender Art erledigt hat
Sylke – für den leckeren Linseneintopf,  der leider mangels Mittagspause nicht den Absatz hatte den er verdient hätte
Petrus – da das Wetter Gott sei Dank doch nicht so schlecht war wie angekündigt
Alle Leute im Hintergrund – ohne die eine gelungene Prüfung nicht möglich gewesen wäre

Notizen am Rande I:
Paul schaffte es trotz lädierter Schulter das Bringholz über Hürde und Schrägwand zu werfen.
Dieter stolperte im Dunkeln auf dem Weg zum Auto über die Abspanngurte des Zeltes. Gott sei Dank ist ihm aber nichts Ernstes passiert (Christoph: Beim nächsten Mal bitte die Gurte und Erdnägel mit Warnleuchten kennzeichnen!)
Detlef verpasste die allgemeine Abfahrt ins FH-Gelände und wurde von Susanne persönlich dorthin gelotst.
Obwohl Peter sich keine Pause gönnte, konnte das Richten erst im Dunkeln bei Flutlicht beendet werden – 9 IPO und 3 FH dauern eben doch länger, als gedacht. Christoph noch einmal Danke für das Flutlicht.

Notizen am Rande II:
Karlo (Karuso) brauchte am Fährtenabgang sehr viel Zeit um sich zu erinnern, was das Kommando „Such“ bedeutet. Dann suchte er aber wie an der Schnur gezogen.
Halloween war mal wieder pünktlich zur Prüfung läufig und zeigte sich diesmal von ihrer zickigen Seite (Hinsetzen und Hinlegen auf Matschboden in Fährte und Unterordnung – nur unter sehr großen Protest). Erst im Schutzdienst war sie wieder die alte.
Iron merkte erst, dass es zur Ablage geht, als er es schon zu spät war und Annette ihn bereits ins Platz beordert hatte.
Auch Henri hat begriffen, dass die Ablage Ablage heißt, weil man dort liegen bleiben muss, bis man abgeholt wird.
Christoph ist wie ein guter Geist. Ist immer zur rechten Zeit am rechten Ort, so dass Iron die Schüsse nicht mitkriegt und Karudon das 4. Versteck umrundet.
Kastor, Haakon und Franz Ferdinand grübeln immer noch, warum bei einer Prüfung trotz perfektem Voraus kein Ball vom Himmel fällt.

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Strahlende Tagessiegerin
Strahlende Tagessiegerin
Kirsten mit FH Pokal
Kirsten mit FH Pokal
Taschenfan
Taschenfan
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Eine weitere Bildergalerie von Kornelia Richter findet Ihr hier:

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Ausdauerprüfung am 28.04.2012

Nach über zehn Jahren fand am 28.04.2012 in der OG Münsterland erstmals wieder eine Ausdauerprüfung statt.
Acht Teilnehmer hatten sich angemeldet, um die eigene sowie die Fitness ihrer Hunde (7 Airedale, 1 Riesenschnauzer) zu beweisen.
Als Leistungsrichter war uns der in Steinfurt wohnende Peter Diedrichkeit vom RSV2000 zugewiesen worden. Den Posten des Prüfungsleiters hatte unser 1. Vorsitzender Frank Ulbrich persönlich übernommen.
Auch das beim Wettergott bestellte milde Frühlingswetter  wurde nach ergiebigen Regenfällen in der Nacht pünktlich zum Beginn der Prüfung geliefert.
Unter der Führung unser Vereinskollegin Mieke Ulbrich, die in den vergangenen Wochen die diversen Straßen und Wege rund um das Vereinsgelände erkundet hatte, um eine abwechslungsreiche Strecke durch Feld, Wald und Flur von genau 20 km festzulegen , erfolgte um 10:00 Uhr der Startschuss.
Als nach etwa 500 m jeder seinen Platz in der Gruppe gefunden hatte, legte sich das anfängliche Gedränge und man konnte die herrliche Landschaft genießen oder auch mit seinem Nachbarn ein wenig quatschen.   Auf einem Zick-Zack-Kurs führte Mieke uns über Straßen, Wald- und Feldwege und so verging die Zeit wie im Fluge bis uns Heidi an der ersten Servicestation nach 8 km bereits mit Getränken für Hund und Halter erwartete. Die erforderliche Gesundheitskontrolle der Hunde durch den Leistungsrichter ergab keine Beanstandungen und alle Teilnehmer konnten sich nach der vorgeschriebenen 15 minütigen Pause auf die zweite Etappe machen. Dieter, der den Startschuss zur 2. Etappe ein wenig verpasst hatte, wurde von Heidi auf den richtigen Weg geleitet. Nach einem kurzen Zwischenspurt von Kastor hatten die beiden den Anschluss schnell wieder gefunden und es kehrte erneut für einige Zeit Ruhe in die Gruppe ein. Den obligatorischen Sturz, der wohl zu jeder Ausdauerprüfung gehört, absolvierten dieses Mal Linda und Karudon. An einem nach rechts abbiegenden Waldweg wollte Karudon lieber geradeaus laufen (Hatte Frank beim Training etwa keine Rechtswinkel mit Karudon geübt oder wollte Karudon etwa schummeln und eine Abkürzung nehmen?). Hund und Fahrrad kollidierten und stürzten. Gott sei Dank ist der Sturz glimpflich verlaufen und Linda und Karudon konnten die Prüfung ohne Blessuren fortsetzen.
Da wir an einer Kreuzung falsch abgebogen waren – über diesen Fehler ärgerte sich Mieke noch den ganzen Tag -, mussten wir einen kleinen Umweg fahren und erreichten die zweite Servicestation erst nach etwa 16 km. Auch bei dieser Pause wurden die Hundepfoten kontrolliert - es gab keine Beanstandungen. Nach der vorgeschriebenen Pause von 20 Minuten, in der Mensch und Hund ihren Durst stillen konnten, ging es dann auf die dritte und letzte Etappe zurück zum  Ausgangspunkt. Am Ende standen etwas mehr als 20 km auf den Tachos – also fast eine Punktlandung. Bei den Hunden wurde noch der abschließende Gesundheitscheck durchgeführt. Da aber keiner der Hunde außergewöhnliche Ermüdungserscheinungen aufwies, konnte Herr Diedrichkeit allen Teilnehmern zur bestandenen Ausdauerprüfung gratulieren.
Während sich Teilnehmer, Leistungsrichter, und Prüfungsleiter noch im „Gelände“ befanden, hatte Bastian bereits den Grill angeworfen und wir konnten uns im Anschluss an die Prüfung mit Steaks, Würsten und Salaten – später auch noch mit Kuchen - stärken.

Bedanken möchte ich mich zum Abschluss bei:

den Eheleuten Zoder, die aus Moers angereist waren, um an der Ausdauerprüfung teilzunehmen
Peter Diedrichkeit, der uns locker plaudernd begleitete  und hierdurch den Prüfungscharakter vergessen ließ
Mieke, für die schöne, abwechslungsreiche Streckenführung ohne Steigungen
Heidi, für ihre Dienste als Serviceverantwortliche
und allen anderen, die im Hintergrund für ein erfolgreiches Gelingen der Prüfung gesorgt haben

Bericht von Marlies Feldkamp.

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Frühjahrsprüfung 2012 oder: Frauenpower setzt sich durch


  
(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich und Michaela Hagedorn)
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Bei herrlichem Frühlingswetter fand am 24.03.2012 die diesjährige Frühjahrsprüfung der OG Müns-terland statt. Insgesamt 11 Teams in den Prüfungsstufen BH, FH 2 und IPO 1 – 3 stellten sich den Heraus¬for¬derungen der neuen Prüfungsordnung. Besonders gefreut hat uns dabei, dass Sabine Döring mit ihrem Madness den weiten Weg aus Eckernförde angereist war, nur um bei uns die BH-Prüfung abzulegen. Echt unglaublich bei den heutigen Spritpreisen! Und auch Heiner Feldscher mit seinem Quischote, Don „Pelle“ hatten den Weg aus dem Osnabrücker Raum nicht gescheut um eine weitere Qualifikation für die FH-Siegerprüfung 2012 zu erlangen.

Barbara Witt, die nach ihrer „Premiere“ im letzten Herbst netterweise erneut als Prüfungs¬leiterin zur Verfügung stand hatte für alle Beteiligten bei der Siegerehrung noch eine nette Überraschung in Form eines selbstgenähten Schlüsselanhängers mit dem Namen des jeweiligen Hundes vorbereitet. Vielen Dank liebe Barbara für diese tolle Erinnerung.

Als Leistungsrichter war uns dieses Mal Herr Manfred Wagner zugeteilt worden, der vielen noch aufgrund seiner herzlichen Art in guter Erinnerung war. Dafür, dass die Teilnehmer noch nicht ganz „sattelfest“ in der neuen Prüfungsordnung waren, zeigte er Verständnis. Er erwähnte zwar die Ab-weichungen zur neuen Prüfungsordnung in seinen Besprechungen, bewertete die Fehler jedoch noch nicht ganz so streng. Hierfür und für die gewohnt faire Richtweise noch einmal ein herzliches Danke¬schön.

Doch nun zum Prüfungsgeschehen (Die genauen Ergebnisse in tabellarischer Form findet ihr unter dem Link Ergebnisse):

Nachdem sich alle Beteiligten mit einem kleinen Frühstück im Vereinsheim gestärkt hatten ging es hinaus ins Fährtengelände. Für die Teilnehmer in den Stufen FH 2 und IPO 3 stand ein Acker mit dichter Wintersaat zur Verfügung. Die IPO 1- und IPO 2-Fährten wurden auf einem für die Sommer-saat vorbereiteten „schwarzen“ Acker gelegt. Unser Fährtenleger Frank Ulbrich gab wie immer Alles, um für alle Hunde die gleichen Bedingungen gewährleisten. Aber Haakon, Halloween „Helli“, Franz F. und Henri standen an diesem Tag mit den Gegenständen mehr oder weniger auf dem Kriegsfuß – oder hatte der Acker etwa einige Gegenstände verschluckt? Jedenfalls standen zum Schluss bei Henri und Franz jeweils zwei überlaufene Gegenstände und bei Haakon und Helli ein überlaufener Gegen¬stand zu Buche. Hinzu kamen bei Haakon, Helli und Franz noch hier und da kleine Unsicherheiten beim Halten der Fährte oder an den Winkeln und Temposchwankungen, so dass die IPO 3-Hunde in der Fährte insgesamt leider nur eher durchschnittliche Ergebnisse erzielen konnten (78 – 88 Pkt.). Baron hatte beim Fährten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach gutem Beginn und einem ver¬wiesenen Gegenstand verlor er zunehmend die Lust an der Fährte und wollte lieber die saftige Wintersaat verspeisen. Leider ein Abbruch für dieses Team. Schade.
Heiner und sein „Pelle“ zeigten nach einigen Unsicherheiten auf dem ersten Schenkel mit einem Fehlverweisen eine gute FH 2-Fährte. Leider ließ auch „Pelle“ einen Gegenstand auf der Fährte liegen und zeigte einige Tempowechsel. Herr Wagner vergab 85 Punkte.
Anschließend ging es weiter zum zweiten Fährtengelände. Dieses Gelände lag den Hunden mehr – oder waren die IPO 1- und IPO 2-Teams fährtenmäßig einfach besser vorbereitet? Auf jeden Fall haben diese Teams die Gunst der Stunde genutzt und alle sehr schöne Fährten gezeigt (91 – 95 Pkt.). Lediglich die Gegenstände sollten noch schneller verwiesen werden. Eine Schrecksekunde gab es allerdings bei Annette als Iron auf dem zweiten Schenkel zu ihr zurückkam als wolle er sich verge¬wissern, ob bei ihr alles in Ordnung ist. Dann nahm Iron aber wieder zielstrebig die Fährte auf und Annette fiel ein ganzes Gebirge vom Herzen. Die beste Fährte des Tages zeigten Dieter und sein Kastor mit 95 Punkten. Punktabzüge gab es für dieses Team lediglich für das sehr zögerliche Verwei¬sen der Gegenstände.
Nach dem Fährten lag das Feld noch dicht beieinander und bis auf Rita konnten sich noch alle Hoffungen auf dem Tagestitel machen.
Nach der Rückkehr am Vereinsheim wurde zunächst die BH-Prüfung bei Sabine und Madness abge-nommen. Als „Blindenhund“ hatte sich hier Christoph mit seinem Frodo zur Verfügung gestellt und wieder einmal eine solide Vorführung abgeliefert. Sabine und Madness zeigten insgesamt eine schöne, harmonische Unterordnung. Leider interpretierte Madness das Platz-Kommando etwas anders und blieb stehen. Im Verkehrsteil gab es dann keine Probleme, so dass Herr Wagner Sabine zur bestandenen BH-Prüfung gratulieren konnte.

Im Anschluss wurde eine kurze wohlverdiente Mittagspause eingelegt. Karin hatte einen großen Topf herrlicher Gyrossuppe gekocht. Wie gut die Suppe allen geschmeckt hat zeigt sich daran, dass viele einen Nachschlag genommen haben und nicht ein Tröpfchen übrig geblieben ist. Karin vielen, vielen Dank fürs Kochen.

Nach der Mittagspause ging es mit den IPO-Hunden in Unterordnung und Schutzdienst weiter. Da es auch bei den IPO-Hunden eine ungerade Teilnehmerzahl gab, hatte sich Linda mit ihrem Karudon netterweise als weiterer Blindenhund für die Unterordnung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank Linda für die souveräne Vorführung. Bei der nächsten Prüfung bist du sicher auch wieder als Teilnehmer am Start.
Bei der Bewertung der einzelnen Hunde zeigte sich, dass man sich die Punkte in diesen Abteilungen erarbeiten musste. Nur wenn die einzelnen Übungsteile freudig und exakt ausgeführt wurden, konnte man mit einer sehr guten oder vorzüglichen Bewertung der einzelnen Teilübungen rechnen. Insgesamt präsentierten sich alle Hunde in der Unterordnung entsprechend ihrem Ausbildungsstand und bestanden mit  72 bis 92 Punkten diese Abteilung .
Die beste Unterordnung zeigten Sylke und ihrem Franz F. – eine super harmonische Vorführung, die zu Recht mit 92 Punkten belohnt wurde. Lediglich ein vorzeitiges Ablegen in der Dauerablage sowie ein nicht ganz so temperamentvoller Gesamteindruck des Hundes führten zu Punktabzügen.
Beppo zeigte sich auch heute wieder übermotiviert und unkonzentriert. Ihm konnte wieder einmal nichts schnell genug gehen. Beim Sitz wartete er nicht bis Karin wieder bei ihm war und kam ihr be-reits einige Schritte vorher entgegen. Bei den Bringübungen und beim Voraus konnte er sich nur noch sehr schwer beherrschen nicht doch vor dem Kommando loszuwetzen. Karin ließ sich durch ihren überdrehten Beppo jedoch diesmal nicht aus der Ruhe bringen, so dass es am Ende aufgrund der vielen Unkorrektheiten jedoch nur zu 72 Punkten reichte.
Die Schrecksekunde in der Unterordnung lieferten Bastian und Haakon ab. Beim Apportieren über die Hürde drohte ein Abbruch, da Haakon das Bringholz auch beim dritten Kommando nicht mehr abgeben wollte. Ein sehr lautes Husten aus dem Publikum ertönte (Dieter hatte sich offenbar ver-schluckt angesichts dieser Unverfrorenheit von Haakon) und Haakon ließ Sekundenbruchteile vor dem Abbruchkommando das Bringholz doch noch los. Da auch die Sitzübung nicht ausgeführt wurde, reichte es „nur“ zu 81 Punkten.
Dann waren da noch:
Dieter - der beim „STEH“ das neue Kommando „STITZ“ einführte, welches Kastor als „Sitz“ inter-pretierte. Außerdem setzte Kastor an der Hürde bei Hin- und Rücksprung deutlich auf.
Helli - die beim Voraus immer langsamer wurde und schließlich stehen blieb, was Marlies zu einem zeitgleichen Platz-Kommando veranlasste
Henri – der an der Schrägwand verzweifelt sein Bringholz suchte, welches Herr Wagner aus seiner Sicht „widerrechtlich“ vom Aufschlagspunkt entfernt hatte (dabei wollte Herr Wagner nur helfen und hatte das Bringholz, welches knapp hinter der Schrägwand gelandet war ein paar Meter weiter gestupst). Susanne durfte die Übung natürlich wiederholen.
Paul und Lupus – die eine wunderschöne harmonische Unterordnung mit nur kleinen Unkorrekt-heiten (sehr zögerndes Platz beim Voraus, druckvolleres Apportieren) zeigten
Annette – deren Stimme so leise war, dass Iron ein Doppelkommando für die Vorausablage benötigte
Rita – die mit Baron noch einmal ausdiskutieren muss, dass es nur für exakt ausgeführte Übungen die volle Punktzahl gibt.
Ansonsten hörte man bei mehreren Bewertungen immer wieder Kommentare wie: „Bringholz besser aufnehmen und halten, Wendungen enger, Freifolge korrekter (ohne Hüpfen), Platz-Kommando beim Voraus besser annehmen“.

Auch nach den Unterordnungen war kein klarer Favorit für den Tagessieg auszumachen, so dass der Schutzdienst die Entscheidung bringen musste.
Als Figurant agierte erneut unser Bastian. Bei Bastians eigenen Hund Haakon übernahm Frank das Amt des Figuranten. Vielen Dank Bastian und Frank für das faire, hundefreundliche Hetzen.
Die Tatsache, dass Herr Wagner alle Schutzdienste mit TSB „a“ und den Wertnoten gut (3 x), sehr gut (5 x) und vorzüglich (1 x) bewertete zeigt, dass wir bei der Ausbildung im Schutzdienst insgesamt auf dem richtigen Weg sind.
Den besten Schutzdienst des Tages mit 96 Punkten lieferte Helli ab. Lediglich ein nicht ganz so druck¬volles Verbellen und etwas unruhige Griffe in den Übergangsphasen führten hier zu Punktabzügen. Durch diesen Schutzdienst sicherten sich Marlies und Helli mit insgesamt 268 Punkten erneut den Tagessieg. Susanne und Henri landeten nach einem tollen, drangvollen Schutzdienst mit insgesamt 266 Punkten knapp geschlagen auf Platz 2. Leider hatte Henri das 5. Versteck nur „angetäuscht“ und war ca. 2 m vorher abgedreht. Hinzu kamen noch ein, zwei Kleinigkeiten, so dass Herr Wagner für den Schutzdienst am Ende 93 Punkte vergeben konnte. Den dritten Platz eroberten sich Annette und Iron mit insgesamt 265 Punkten. Iron zeigte einen sehr schönen Schutzdienst. Die nicht so drang¬vollen bzw. energischen Bewachungsphasen führten jedoch leider zu einigen Punktabzügen (88 Pkt.). Auf Platz 4 mit 264 Punkten landete aufgrund des besseren Schutzdienstes (88 Pkt.) Dieter mit seinem Kastor. Kastor zeigte sich im Schutzdienst von seiner gewohnt drangvollen und energischen Seite. Leider fand er das Verbellversteck erst nach einem Doppelkommando. Bei der langen Flucht konnte Kastor zunächst keinen ganz vollen Griff setzen, verbesserte den Griff aber sofort. Für Paul begann der Schutzdienst mit einer gehörigen Schrecksekunde. Lupus, von einem für ihn ungewohn¬ten Punkt zum Revieren geschickt, verweigerte das Revieren und ignorierte zunächst auch den Helfer im Verbellversteck. Herr Wagner wies Paul an, Lupus noch einmal zum Verbellversteck zu senden. Diesmal nahm Lupus den Helfer sofort an und absolvierte anschließend einen sehr schönen Schutz¬dienst mit nur kleineren Fehlern (85 Pkt.), so dass Paul sich am Ende zu Recht über 264 Punkte (Platz 5) und seine erste bestandene IPO 1-Prüfung freuen konnte.  Bastian und Haakon lieferten einen technisch fast perfekten Schutzdienst ab.  Haakon hätte sich jedoch insgesamt noch druckvoller und energischer präsentieren müssen. Aufgrund der „Patzer“ in der Unterordnung reichten die 94 Punkte aus dem Schutzdienst lediglich zu Platz 6. Auf den 7. Platz mit 261 Punkten kam das Team Sylke und Franz F. Franz F. zeigte dieses Mal einen wesentlich druckvolleren Schutzdienst als beim letzten Mal. Das führte jedoch leider zu kleineren Einbußen in der Führigkeit, so dass für den Schutzdienst am Ende 91 Punkte vergeben wurden. Beppo konnte im Schutzdienst mal wieder seine super Anlagen zur Geltung bringen. Leider  brauchte auch er beim Revieren (2. Versteck) ein Doppelkommando. Karin war über jedes umrundete Versteck so erfreut, dass sie ihren Beppo jedes Mal mit einem lau¬ten „Guter Junge“ lobte. In den Unterordnungsphasen müsste Beppo sich jedoch noch konzentrierter zeigen und auch die Griffe waren heute leider wieder etwas unruhig (90 Punkte). Am Ende hatten die beiden ihr Ziel (bestandene IPO 2-Prüfung) erreicht. Weiter so. Rita und Baron zeigten trotz nicht bestandener Fährte im Schutzdienst Ehrgeiz und absolvierten ebenfalls einen sehr druckvollen, ener¬gischen Schutzdienst. Herr Wagner hatte lediglich die etwas unruhigen Griffe und ein nicht ganz ziel¬strebiges Anlaufen des 1. Verstecks zu bemängeln (92 Punkte). Kopf hoch Rita – beim nächsten Mal packt Baron auch die Fährte.

Nach der Siegerehrung in der auch noch einmal dem Richter und allen Helfern und Beteiligten „vor und hinter der Bühne“ gedankt wurde ging man zum gemütlichen Teil des Abends über, ließ den Tag noch einmal Revue passieren und bei dem ein oder anderen Fläschchen kühlen Gerstensaftes oder sonstigen Kaltgetränken wurden Pläne für die Zukunft gesponnen. So möchten einige Hundeführer in diesem Jahr ihr Glück bei Auswärtsprüfungen und/oder überregionalen Wettkämpfen versuchen. Hierfür kann ich nur allen die Daumen drücken und das nötige Quäntchen Glück wünschen.

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Eine weitere Bildergalerie von Michaela Hagedorn findet Ihr hier:

Zu Michaelas Bildergalerie


Ein Video, geschnitten von Max findet Ihr hier:

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Spannung bis zur letzten Sekunde - Bericht zur Herbstprüfung 2011


  
(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich)
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Am 12. November 2011 fand die Herbstprüfung der OG Münsterland statt. Die Prüfung war mit zehn Hunden ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage mussten sogar einige Hundeführer auf die am selben Wochenende stattfindenden Prüfungen der benachbarten Ortsgruppen verwiesen werden.
Nach langer Zeit konnte die Ortsgruppe wieder eine reine VPG-Prüfung durchführen, an der zudem auch noch ausschließlich Hundeführer der Ortsgruppe teilnahmen.  Jeweils drei VPG 1- und VPG 2-Teams sowie vier VPG 3-Teams stellten sich den kritischen Augen des Leistungsrichters Thomas Junker. Die genauen Ergebnisse entnehmen Sie bitte der gesonderten Tabelle in der Rubrik „Ergebnisse“.

Morgens um 7:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer bei klirrend kaltem Wetter am Vereinsheim, um gemeinsam in das Fährtengelände zu fahren. Barbara Witt unsere Prüfungsleiterin hatte sich extra eine neue, gefütterte Hose aus dem Jagdbedarf gekauft, um den Tag ohne Frostbeulen zu überstehen.  Um das Fährtengelände hatte sich bei dieser Prüfung erstmals unser Paul gekümmert. Und man kann es nicht anders sagen: Paul hatte ein sehr gutes  Händchen bei der Auswahl des Geländes.  Zwei große durchgegrubberte Maisäcker standen uns zur Verfügung. Trotz Verletzung hatte sich Frank als Fährtenleger für die VPG 2- und VPG 3-Fährten zur Verfügung gestellt. Sehr souverän und fair erledigte Frank diese Aufgabe.

Fährte

Dank des gemeinsamen Fährtentages sowie zahlreicher Einzeltrainings zeigten sich die Hunde insgesamt sehr gut vorbereitet auf die Prüfung. Insbesondere bei Honey, Helli und Franz F. waren deutliche Leistungssteigerungen zu erkennen.
Am meisten zu kritisieren hatte unser Leistungsrichter, Herr Junker, an diesem Tag die Gegenstandsarbeit (zu zögerliches Verweisen, Überlaufen). Ebenso wünschte er sich insgesamt eine sachlichere Fährtenarbeit der Hunde, insbesondere am Abgang und nach den Gegenständen.
Klassenprimus in dieser Abteilung war wieder einmal das Team Dieter/Haakon, die für eine vom Beginn bis zum Ende souverän-routinierte Fährtenarbeit mit 97 Punkten belohnt wurden. Dicht gefolgt von Bastian/Honey, die lediglich an einem Winkel kleine Probleme hatten und am Ende mit 95 Punkten belohnt wurden. Die drittbeste Fährte an diesem Tag zeigte das Team Marlies/Helli, die aufgrund zögerlichen Verweisens an allen drei Gegenständen mit 94 Punkten bewertet wurden. Das Team Sylke/Franz F. zeigte an diesem Morgen ein hervorragendes Suchverhalten. Leider „vergaß“ Franz F. dabei das Verweisen der Gegenstände (lediglich den 2. Gegenstand zeigte er sehr zögerlich an), so dass nur 80 Punkte vergeben werden konnten.
Baron verwechselte die Fährtenarbeit tlw. mit einem Wettlauf und raste nur so über die Fährte, Rita hinten an der Leine im Schlepptau. Die Gegenstände wurden jedoch sehr sicher verwiesen. 82 Punkte aufgrund des zu stürmischen Suchverhaltens. Auch Beppo hatte es sehr eilig auf der Fährte, dadurch hatte er leichte Probleme am 1. Winkel. 80 Punkte waren der Lohn für Karin und Beppo. Annette und Iron hatten dieses Mal Pech. Große Probleme am 1. Gegenstand und am 2. Winkel lief Iron weiter geradeaus. Da auch Annette den 2. Winkel nicht gesehen hatte und Iron helfen konnte brach Herr Junker die Fährtenarbeit ab – 32 Punkte.
Die Brüder Kastor und Karudon zeigten zwei sich ähnelnde Fährten. Kastor etwas eifriger und aufgekratzter, dafür mit etwas deutlicheren Führerhilfen an den Gegenständen. Karudon insgesamt etwas ruhiger/sachlicher aber mit kleineren Unsicherheiten an den Winkeln. Am ersten Gegenstand versetzte Karudon Linda noch einen kleinen Schrecken, da Karudon mitten auf dem Gegenstand lag und Linda ihn erst nach längerem Suchen unter ihrem Hund entdeckt hat. 93 Punkte für Kastor und 91 Punkte für Karudon wurden vergeben. Lupus zeigte zeitweise sehr schönes Suchverhalten, interessierte sich aber auch für das Geschehen abseits der Fährte und schaute immer mal wieder in der Gegend rum. Der erste Gegenstand wurde nur zögerlich mit Führerhilfe verwiesen. Der zweite Gegenstand wurde überlaufen. Es verblieben 74 Punkte für Paul und Lupus.

Unterordnung

Da Helli (mal wieder) pünktlich zur Prüfung läufig geworden war, mussten zunächst alle Rüden Ihre Unterordnung und den Schutzdienst absolvieren.
Die drei VPG 1-Teams zeigten allesamt einen guten Ausbildungsstand in der Unterordnung. Kastor hatte noch einige Probleme bei den Sprüngen (Hürde Hinsprung aufgesetzt, Schrägwand Hinsprung abgerutscht) und beim Voraus benötigte er zwei Zusatzhörzeichen und legte sich erst dann zögerlich hin (81 Punkte). Karudon führten viele Kleinigkeiten zu Punktabzügen (Hüpfen in der Freifolge, Anspringen beim Vorsitz in der Platzübung, zögerliches Auslassen des Bringholzes). Das Kommando Platz bei der Vorausübung nahm Karudon dann sehr schnell an (86 Punkte). Auch Lupus zeigte eine solide Unterordnung. Aus der Platzübung machte Lupus jedoch lieber eine weitere Sitzübung, beim Bringen auf ebener Erde brauchte er noch eine Gedenksekunde zum Aufnehmen und kam auch nur gemütlich zu Paul zurück. Bei der Schrägwand verzichtete Lupus auf die Abschlussgrundstellung und nach einem zügigen Voraus musste Paul ein Zusatzhörzeichen zum Ablegen geben (80 Punkte).
Auch bei den VPG 2-Teams blieb es spannend. Beppo wirkte in dieser Abteilung als hätte er Dynamit gefrühstückt. Karin schien für ihn in dieser Abteilung eher störendes Beiwerk zu sein. Es begann mit einer unkonzentrierten Freifolge mit Bedrängen und Vorprellen. Sitz und Platz waren soweit in Ordnung. Aus der Stehübung wurde eine Sitzübung. Beim Apportieren lief dann gar nichts mehr rund und Karin verlor zusehends die Kontrolle über Beppo (Vorzeitiges Loslaufen, kein Vorsitzen, zögerliches Abgeben, keine Endgrundstellung). Auch ein kräftiger Griff in Halsband und Bart sowie ein ernster Blick Auge in Auge imponierte Beppo heute nicht sonderlich. Das Voraus klappte dann wider Erwarten ganz ordentlich, nur ein Doppelkommando zum Ablegen. Aufgrund des Ungehorsams insbesondere beim Apportieren reichte es heute leider nur zu 63 Punkten. Iron zeigte insgesamt eine sehr freudige und schön anzuschauende Unterordnung. Die größten Fehler waren ein leichtes Belästigen beim Abrufen aus dem Platz und ein Zusatzhörzeichen bei der Ablage aus dem Voraus (85 Punkte). Baron hatte morgens wohl auch einen Power-Riegel zu viel genascht, soviel Temperament entwickelte er. In der Freifolge sollte er Rita noch enger und aufmerksamer folgen und nicht vorprellen. Beim Apportieren sollte das Bringholz noch direkter aufgenommen werden und an der Hürde gerader vorsitzen. Beim Voraus prellte Baron dann noch leicht vor, legte sich auf Kommando aber sofort ab (86 Punkte).
Als nächstes traten dann die Teams Dieter/Haakon und Sylke/Franz F. in der Unterordnung VPG 3 an. Dieter und Haakon zeigten wieder einmal eine Top-Unterordnung. Lediglich ein Aufsetzen beim Rücksprung an der Hürde sowie ein vorzeitiges Voraus führten zu Punktabzügen (91 Punkte und damit die beste Unterordnung). Franz F. hatte heute in der Unterordnung nicht seinen besten Tag. Platz statt Steh, Nachlaufen beim Steh sowie eine vollkommen verpatzte Bringübung über die Hürde (kein Rücksprung, Doppelkommando, kein Vorsitz) ließen die Punkte nur so schmelzen. Als dann auch noch das Vorauskommando nur zögerlich mit mehrmaligem Umgucken ausgeführt wurde, verblieben am Ende nur noch 76 Punkte übrig. Nachdem die Rüden auch ihren Schutzdienst absolviert hatten durften auch Helli und Honey zur Unterordnung antreten. Marlies und Helli zeigten eine sehr schöne Unterordnung. Bis zum Voraus waren lediglich Kleinigkeiten zu bemängeln (Freifolge etwas unkonzentriert; Sitz, Platz, Steh etwas schneller; nach Abgabe Bringholz ruhiger sitzen). Beim Voraus sollte Helli etwas besser durchlaufen und die Übung nicht durch vorzeitiges Stehenbleiben selbstständig beenden (90 Punkte). Honey hatte in der Unterordnung auch nicht ihren besten Tag erwischt. Die gröbsten Fehler waren eine verpatzte Sitzübung (stattdessen Steh) sowie der fehlende Rücksprung an der Hürde. Mit den weiteren kleinen Ungenauigkeiten verblieben am Ende 72 Punkte.

Schutzdienst


Die Hauptarbeit als Schutzdiensthelfer übernahm bei dieser Prüfung zum zweiten Mal unser Bastian. Da er jedoch seinen eigenen Hund nicht selber hetzen kann, sprang Frank bei Honey als Helfer ein. Aufgrund einer im Urlaub erlittenen Knieverletzung war ein weiterer Einsatz als Schutzdiensthelfer an diesem Tag nicht möglich.
Dieter und Kastor zeigten einen sehr triebigen, energischen Schutzdienst mit festen, vollen Griffen. Wegen Belästigen und Nachbeißen mussten leider einige Punkte abgezogen werden. Am Ende blieben 92 Punkte übrig. Karudon war im Schutzdienst irgendwie ein wenig von der Rolle (Ob es am vorherigen Urlaub lag?). Karudon stand bei der Ablage zur Flucht vorzeitig auf und musste von Linda, die eh schon sehr aufgeregt war, erneut in die Ablageposition befördert werden. Bei der anschließenden Fluchtvereitelung rutschte Karudon kurz aus dem Ärmel und musste den Griff neu setzen. Auch bei der Abwehr aus der Bewachungsphase musste der Griff noch einmal nachgebessert werden. Erst bei der langen Flucht hatte Karudon sich wieder gefangen und zeigte einen schönen vollen Griff. Am Ende wurden vom Leistungsrichter Junker 74 Punkte vergeben. Lupus zeigte zunächst ein schönes Revieren und gutes Stellen und Verbellen. Auch den Anbiss in der kurzen Flucht erwischte Lupus noch ganz gut. Beim anschließenden Angriff aus der Bewachungsphase konnte Lupus den Griff beim Bedrängen jedoch nicht halten. Da Lupus nicht unmittelbar wieder anbiss beendete Leistungsrichter Junker den Schutzdienst. Schade! Aber Kopf hoch Paul. Beim nächsten Mal läuft es sicher besser.
Beppo hielt Revieren für überflüssige Zeitverschwendung und rannte nach dem ersten Versteck direkt ins Verbellversteck. Anschließend zeigte er einen sehr triebigen, druckvollen Schutzdienst. Insbesondere in der langen Flucht schlug er ein wie eine Kanonenkugel. In den Unterordnungsphasen sollte sich Beppo jedoch noch führiger zeigen. Aufgrund der Einschränkungen bei der Führigkeit gab es „nur“ 88 Punkte. Iron zeigte einen für einige unerwartet guten Schutzdienst. Beim Revieren musste er nur bei einem Versteck kurz überlegen, nahm es dann aber doch noch. Zu aller Überraschung benötigte Annette 2 Zusatzhörzeichen bevor Iron sich aus dem Versteck abrufen ließ. Die Bewachungsphasen hätten etwas druckvoller sein können. Die Griffe waren voll und fest – 87 Punkte. Baron zeigte sich ebenso energisch, wie sein Bruder Beppo. Volle, ruhige Griffe hält Baron jedoch für vollkommen überflüssig, wo doch auch zwei Zähne gepaart mit seinem Gewicht ausreichen, Flucht und Angriffe des Helfers zu verhindern. Hinzu kamen noch Einschränkungen in der Führigkeit, so dass am Ende 80 Punkte zu Buche standen.
Franz F. zeigte im Kontrast dazu einen sehr führigen Schutzdienst. Jedoch wollte Herr Junker hier ein klareres Trennen sowie vollere und festere Griffe sehen (87 Punkte). Dieter und Haakon sorgten im ersten Anlauf zunächst für einige Aufregung. Beim Revieren kam Haakon nach dem dritten Versteck eigenständig in die Grundstellung zurück. Herr Junker beendete den Schutzdienst, da er der Auffassung war, dass Dieter widerrechtlich Haakon in die Grundstellung zurückgerufen habe. Nachdem der Vorfall nach einem Gespräch zwischen Dieter und Herrn Junker nicht eindeutig geklärt werden konnte, entschied sich Herr Junker gemäß dem Grundsatz „in dubio pro reo“, dem Team Dieter/Haakon eine zweite Chance zu geben. Dieses Mal lief es besser, wenn auch Haakon das 4. Versteck ausließ. Im Versteck war ein leichtes Belästigen zu verzeichnen und Haakon sollte in den Kampfhandlungen insgesamt energischer und druckvoller agieren – 88 Punkte. Bastian und Honey zeigten einen sehr schönen triebigen und führigen Schutzdienst. Bis zur langen Flucht war lediglich ein leichtes Belästigen anzukreiden. Bei der langen Flucht konnte Honey jedoch den ersten Anbiss nicht halten, setzte jedoch sofort nach. 92 Punkte vergab Leistungsrichter Junker für diesen schönen Schutzdienst. Am Ende schauten alle Augen gebannt auf Marlies und Helli. Nach den Abteilungen A und B führten Dieter und Haakon mit lediglich 4 Punkten vor Marlies und Helli. Ein 92er Schutzdienst würde also ausreichen um die zweimaligen Sieger Dieter und Haakon „vom Thron zu stoßen“. Marlies und Helli zeigten einen super Schutzdienst, in dem nur Kleinigkeiten zu Punktabzügen führten (im Versteck noch enger Stellen; etwas klarer Trennen; noch etwas führiger vorm Seitentransport). Als Herr Junker das Ergebnis 94 Punkte verkündete, konnte ich es kaum fassen, dass ich und Helli damit die Prüfung gewonnen hatten.

Zu guter Letzt:

Bild "tasche.jpg"Bei der Siegerehrung gab es für alle Teilnehmer noch eine dicke Überraschung. Neben einem Teilnehmerpokal bekam jeder Hundeführer statt einer Urkunde noch ein ganz persönliches Geschenk überreicht. Barbara Witt hatte für jeden Starter sowie den Leistungsrichter eine Dokumententasche im DIN A4-Format genäht auf der der Name des Hundes sowie eine Kopfstudie der jeweiligen Rasse aufgestickt sind. Eine super Idee, die bei allen Begeisterungsstürme hervorrief.

Nach der Siegerehrung saßen wir dann alle noch ein wenig im Vereinsheim zusammen, tranken das ein oder andere Kaltgetränk und ließen das Erlebte noch ein wenig Revue passieren.

Bedanken möchte ich mich bei
Thomas Junker – für das faire, wenn auch strenge Richten
Barbara Witt – für die hervorragende Arbeit als Prüfungsleiterin (jederzeit gerne wieder) und die Idee mit den Taschen
Paul – für das hervorragende Fährtengelände
Bastian – für die faire Arbeit als Schutzdiensthelfer
Frank – für das Fährtenlegen und als Schutzdiensthelfer
Karin – für das leckere Geschnetzelte
Allen anderen, ohne die diese harmonische Prüfung nicht möglich gewesen wäre


Zum Schluss möchten wir alle einladen, als Hundeführer oder Gast bei einer der nächsten Prüfungen oder auch im Training unsere Ortsgruppe zu besuchen. Die aktuellen Termine sind jeweils auf der OG-Homepage angegeben.
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Fährtentag der OG Münsterland am 03.10.2011

(von Marlies Feldkamp, Bilder Susanne Ulbrich, Dieter Witt)

Am 03.10.2011 fand der erste offizielle Fährtentag für Mitglieder der OG Münsterland statt. Unser Ausbildungswart Dieter hatte alle interessierten Hundeführer der Ortsgruppe zum gemeinsamen Fährtentraining ins Emsland eingeladen. Jeder Hund sollte die Möglichkeit erhalten zwei Fährten auf unterschiedlichem Gelände abzusuchen.
Bild "3-10-5.jpg"Morgens um 8:30 Uhr trafen sich Annette, Susanne, Linda, Franka, Karin, Rita, Maurice und ich bei Dieter und Bastian zu Hause. Sogar Annette fand dank „Navi“ den direkten Weg. Frank wollte erst später im Fährtengelände zu uns stoßen. Da ein kompletter Fährtentag für Maurice und Franka wohl doch zu langweilig wäre, wurden die beiden durch Barbara W. „bespaßt“. Wir anderen fuhren unter Dieter’s Führung zum ersten Fährtengelände. Dieter hatte zwei riesige Äcker mit kurzem Rapsbewuchs am Rande eines militärischen Sperrgebiets ausgesucht. Meinen Hinweis auf ein am Weg stehendes Schild mit der Aufschrift „Achtung Lebensgefahr! Blindgänger“ beantwortete Bastian nur trocken: „So lange ich lebe ist hier noch kein Bauer auf dem Acker explodiert! Dann wird auch wohl heute alles gut gehen!“. Das fand ich dann sehr beruhigend.
Die VPG 3-Fährten für Haakon, Henri, Helli und Honey wurden von Dieter und Susanne als Fremdfährten gelegt.  Annette, Rita und Karin legten nach kurzer Absprache mit Dieter die VPG 2-Fährten für Iron, Baron und Beppo selber. Die beiden VPG 1-Fährten für Kastor und Karudon wurden von Dieter und Frank gelegt.
Bild "3-10-4.jpg"Die Wartezeit bis zum Absuchen der Fährten wurde durch Kaffee und Kaltgetränke überbrückt, welchen Susanne für uns alle gekocht hatte. Hierzu ein Stück Schokolade „für die Nerven“ von Karin.
Beim Absuchen der Fährten bekam jeder einen „Fährtenpaten“ zugeteilt, der ggf. Hilfestellung und Tips während der Fährtenarbeit geben sollte. Außerdem diente dieses dem Nachstellen der Prüfungssituation, wo der Leistungsrichter schließlich auch mitgeht. Die anderen Teilnehmer beobachteten vom Ackerrand interessiert die Fährtenarbeit.
Kastor und Dieter sowie Karudon und Linda zeigten eine sehr schöne und intensive Fährtenarbeit. Insbesondere die Leistung von Linda ist hoch anzurechnen, da sie heute erstmals ihren Karudon selber in der Fährte führte. Trainingsbedarf besteht jedoch bei beiden Hunden insbesondere noch an den Gegenständen, welche noch nicht sicher verwiesen wurden.
Bild "3-10-1.jpg"Beppo und Baron zeigten sich gegenüber der Augustprüfung gefestigter in ihrer Fährtenarbeit. Allerdings kann die Konzentration auf die Fährte bei beiden noch deutlich gesteigert werden.  Rita hatte zudem vergessen, dass Ende der Fährte für den Hund deutlich zu kennzeichnen, so dass Baron am Ende doch etwas „in der Luft hing“.
Haakon war mal wieder Musterschüler beim Fährten. Wie an der Schnur gezogen, verfolgte er die Fährte. Korrektes Verweisen der Gegenstände. Einfach toll. Lediglich an einem Winkel war er kurz irritiert um dann aber souverän dem Fährtenverlauf zu folgen. Auch Henri zeigte eine schöne, konzentrierte Fährtenarbeit in langsamem Suchtempo. Ein Gegenstand behagte ihm nicht und er versuchte diesen zu überlaufen. Aber Susanne hat aufgepasst und forderte von ihrem Hund eine korrekte Gegenstandsarbeit.
Sorgenkinder bei der Fährtenarbeit bleiben Iron, Helli und Honey. Diese drei finden einfach keinen kontinuierlich konzentrierten Bezug zur Fährte. Immer wieder lassen sie sich von anderen Dingen  abseits der Fährte ablenken. Dazu kommen noch Fehler der Hundeführer beim Leben und Absuchen der Fährten. Susanne und Dieter gaben Tips, wie mit diesen Hunden weitergearbeitet werden sollte. Ob sich die erhofften Erfolge aber bis zur Prüfung einstellen werden, bleibt abzuwarten.
Anschließend fuhr die gesamte Mannschaft zu Dieter zurück, um sich bei Salaten und Gegrilltem zu stärken und eine erste Manöverkritik zu halten. Nachdem sich alle gestärkt hatten, führte Dieter uns zum zweiten Fährtengelände, einem „blanken“ Acker, soweit das Auge reichte, direkt neben einem Truppenübungsplatz. Dieses Mal sollte jeder selber seine individuelle Fährte legen. Es zeigte sich, dass die meisten Hunde gegenüber der 3-10-2.jpgVormittagsfährte schon leichte Fortschritte zeigten. Nur Helli vertrat weiterhin den Standpunkt: Fährten – nein Danke! Aber es nützte nichts, auch Helli musste bis zum Ende der Fährte suchen, und zwischendurch zeigte sie für einige Augenblicke, dass tief verborgen in ihr auch Fährtenpotential steckt.
Alle Teilnehmer des Fährtentages wissen nun, wo sie stehen und wer noch viel Arbeit vor sich hat. Vielleicht kann man den gemeinsamen Fährtentag zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal wiederholen. Es hat auf jeden Fall allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.
An Dieter und Barbara noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation dieses Tages.

Hier noch eine kleine Anekdote zum Abschluss:
Susanne und Linda konnten abends nicht wegfahren, da Linda Susannes Autoschlüssel bei Frank ins Auto gelegt hatte und dieser bereits einige Minuten vorher nach Hause aufgebrochen war. Es half nichts. Frank musste per Handy zurückbeordert werden. Während der Wartezeit auf Frank konnten Linda und Susanne einen herrlichen Sonnenuntergang neben der Raketenabschussrampe verfolgen.



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Bericht über die Sommerprüfung der OG Münsterland am 20.08.2011

(von Marlies Feldkamp, Bilder: Sylkes Freundin)

Bild "sp_1.jpg"Am 20.08.2011 war es so weit: Die Sommerprüfung der OG Münsterland stand an. 10 Teams (3 x BH, 1 x VPG-A, 2 x VPG 1, 4 x VPG 3 Teams) stellten sich den kritischen Augen des Leistungsrichters Herrn Dittmer. Da sowohl bei den Begleithunden als auch bei den VPG-Hunden eine ungerade Zahl an Teams gemeldet hatte, wurde das Feld durch zwei „Blindenhunde“ aufgefüllt.

Bild "sp_2.jpg"Abt. A
Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir gemeinsam ins Fährtengelände. Der Jahreszeit entsprechend stand ein großer durchgegrubberter Stoppelacker zur Verfügung. Aufgrund der ergiebigen Regenfälle an den vorhergehenden Tagen war das Gelände auch ausreichend feucht, so dass es sich als ideales Fährtengelände darstellte. Herr Dittmer ließ PO-gerecht lange Fährten legen und Frank unser Fährtenleger geriet schon ein bisschen ins Schwitzen. Da Herr Dittmer sehr großzügig mit dem Gelände umging, machten sich Karin und Rita schon Gedanken, ob denn auch noch Gelände für ihre VPG 1-Fährten übrig bleiben würde. Insgeheim wurden auch schon die umliegenden Äcker auf ihre Tauglichkeit überprüft. Aber Herr Dittmer hatte ein gutes Auge fürs Gelände und auch Karin und Rita konnten ihre Fährten noch auf dem Acker unterbringen.
Bild "sp_3.jpg"Bereits nachdem Karin und Beppo als erstes Team ihre VPG 1-Fährte abgesucht hatten (89 Punkte) stand fest, dass man sich an diesem Tag seine Punkte würde redlich erarbeiten müssen. Herr Dittmer monierte hier insbesondere Hilfestellungen an den Gegenständen und ein Abweichen von der Fährte auf dem ersten Schenkel. Als nächstes VPG 1-Team traten Rita und Baron an. Baron hatte nicht gerade seinen besten Tag und fand die Gegenstände ohne Leckerchen darunter nicht so interessant. Auch wurde die Fährte nicht sauber ausgearbeitet, so dass am Ende 78 Punkte vergeben werden konnten.
Bild "sp_4.jpg"Nun folgten die VPG 3-Teams. Bei Sylke und Franz passte es in der Fährte an diesem Tag überhaupt nicht. Franz nahm die Fährte schon am Abgang nicht richtig auf und trotz eines neuen Ansetzens nach einigen Metern fand Franz keinen Bezug zur Fährte. Die Fährte musste leider mit 0 Punkten abgebrochen werden. Dieter und Haakon zeigten dann eine sehr schöne Fährtenarbeit. Nur ein leichtes Vergewissern aufgrund einer älteren Übungsfährte kurz vor dem ersten Winkel war bis zum letzten Gegenstand anzumerken. Leider ignorierte Haakon den letzten Gegenstand und die Fährtenarbeit wurde mit 90 Punkten bewertet. Als nächstes traten Susanne und Henri an. Henri  zeigte ebenfalls eine sehr schöne Fährtenarbeit. Einen Winkel überlief er um einige Hundelängen, suchte sich jedoch selbständig wieder in den Fährtenverlauf ein. Leider ignorierte Henri dadurch den kurz hinter dem Winkel ausgelegten 2. Gegenstand. Bis zum Ende der Fährte war dann nichts weiter zu beanstanden, so dass am Ende 91 Punkte vergeben wurden. Das war am heutigen Tage die beste Fährte. Als letztes Team traten Marlies und Helli zur Fährtenarbeit an. Bereits am Abgang zeigte sich, dass auch Helli an diesem Tag nicht sehr konzentriert auf die Fährte war. Der 1. Gegenstand wurde sehr schräg verwiesen, eine neben der Bild "sp_5.jpg"Fährte auf dem Acker stehende Feldscheune war dann aber viel interessanter als die eigentliche Fährtenarbeit. Da der zweite Winkel um mehr als 10 Meter überlaufen wurde, musste die Fährtenarbeit an dieser Stelle beendet werden. 11 Gnadenpunkte vergab Herr Dittmer dann doch noch.

Abt. B
Bild "sp_6.jpg"Zurück auf dem Hundeplatz standen zunächst die Begleithunde im Fokus. Als erstes Team traten hier Dieter und sein Kastor an. Ihm zur Seite führte als Blindenhund die erst 12 jährige Jessica Buchholz vom DVG MV Emsdetten-Sinningen ihren DSH-Rüden Jonny vom Braunschweiger Wappen vor. Gerade dem jungen Mädchen merkte man die Nervosität sehr an. Aber Jessica machte ihre Sache wirklich toll. Ein paar Kleinigkeiten liefen aufgrund der Nervosität nicht so wie geplant, aber alles in allem eine harmonische Vorführung. Ein ganz großes Lob an dieser Stelle für den Mut dieser noch sehr junge Hundeführerin, ihren Hund auf unbekanntem Terrain vorzuführen. Da können sich einige Erwachsene echt noch ein Beispiel dran nehmen. Doch nun zur Vorführung von Dieter und Kastor: Die beiden boten ein sehr harmonisches Bild. Lediglich die Sitz- und Platz-Position hätte Kastor noch ein wenig schneller einnehmen können.
Bild "sp_7.jpg"Als nächstes führte Swetlana ihren Don und Linda ihren Karudon vor. Auch diesen beiden Hundeführern merkte man ihre Nervosität an. Insbesondere bei Swetlana und Don, die erst seit wenigen Wochen bei uns in der Ortsgruppe trainieren, lief es noch nicht ganz so rund und routiniert. Aber auch bei diesen beiden Teams sah Herr Dittmer keine großen Probleme und ließ alle drei BH-Teams zum Verkehrsteil zu. Im Verkehrsteil bewiesen dann alle Hunde, dass sie sich nicht nur auf dem Hundeplatz sondern auch in allen Alltagssituationen zu benehmen wissen. (Der kleine, vorlaute Dackel eines Passanten wurde von keinem als Frühstück angesehen und daher in Ruhe gelassen.) Alle Begleithundeteams hatten damit ihr Prüfungsziel erreicht und waren total erleichtert.
Nun schlug auch für Christoph und Frodo die Stunde der Wahrheit. Gemeinsam mit dem Team Rita und Baron absolvierten sie ihre Unterordnung. Frodo zeigte sich eigentlich wie immer. Hier ein bisschen schräg und weite Wendungen, bei Sitz und Platz ein wenig unruhig und nachrobbend (er hat halt den Christoph so gern). Die Bringübungen und das Voraus könnten noch ein bisschen exakter gezeigt werden. Insgesamt vergab Herr Dittmer für diese Bild "sp_8.jpg"Leistung 83 Punkte. Auch Rita und Baron zeigten eine harmonische Vorführung. Insgesamt könnte der Hund alle Aufgaben ein wenig exakter ausführen (Freifolge geschlossener, Bringholz besser aufnehmen und ruhiger halten, Kommandos schneller annehmen). Hier blieben 82 Punkte übrig. Als nächstes wollten Sylke und Marlies das Beste aus der durchgefallenen Prüfung machen und wenigstens in den Abteilungen B und C bestehen. Marlies und Helli machten den Anfang. Auch dieses Team zeigte eine harmonische Vorführung mit nur kleinen Mängeln (Freifolge geschlossener, Platz schneller, Holz direkter aufnehmen und drangvoller zurück, Kommando Platz beim Voraus sehr viel schneller annehmen). Es verblieben 85 Punkte. Sylke und Franz zeigten ebenfalls eine harmonische Vorführung. Der größte Patzer war, dass Franz den Rücksprung an der Hürde „vergaß“. 80 Punkte waren hier das Ergebnis. Susanne mit Henri und Dieter mit Haakon waren die nächsten, die zur Unterordnung antraten. Henri hatte heute nicht seinen besten Tag. In der Freifolge bellte er hin und wieder. Das Sitz wurde zum Steh und auch den Rücksprung an der Hürde ließ er leider aus. In der Platzablage gefiel ihm der zunächst angedachte Ablagepunkt auch nicht so genau, so dass Susanne hier ein Doppelkommando benötigte. Am Ende blieben 79 Punkte übrig. Dieter und Haakon zeigten wieder einmal eine souveräne, harmonische Leistung. Bis auf ein Sitz, das zum Steh mutierte gab es kaum etwas zu bemängeln. 90 Punkte und damit die beste Unterordnung waren der verdiente Lohn. Als letztes stellten sich Karin und Beppo den Herausforderungen der Unterordnung. Als Blindenhund führte hier unsere Annette ihren Iron vor (für die Prüfungsroutine). Iron zeigte sich so, wie er ist. Ein liebenswertes, kleines Schlitzohr mit einer gehörigen Portion Dickkopf. Im Großen und Ganzen zeigten Annette und Iron aber auch eine harmonische Vorführung, so dass die angestrebte VPG 2 im Herbst kommen kann.  Beppo zeigte sich heute von seiner sehr temperamentvollen Art. Er spürte wohl, dass Karin nicht ganz konzentriert war und nahm sich einige Frechheiten raus, die sich im Laufe der Unterordnung weiter aufschaukelten (Bedrängen in der Freifolge, sehr unruhig bei den Bringübungen, Knautschen, eigenwilliger Wechsel in die Grundstellung, vorzeitiges Absetzen zum Bild "sp_12.jpg"Voraus mit zögerlichem Ablegen). Insgesamt verblieben hier 71 Punkte.

Abt. C
Bastian, unser Nachwuchshelfer, figurierte heute erstmals auf einer Prüfung der OG Münsterland und machte seine Sache super. Jeder Hund wurde so gearbeitet, wie es im Training eingeübt wurde, auch wenn Herr Dittmer ihn immer wieder ermahnte, das eine oder andere zu ändern. Großes Kompliment an Bastian für so viel „Abgebrühtheit“.
Als erstes Team traten hier Karin und Beppo an. Beppo zeigte sich auch hier sehr temperamentvoll und energisch. Zu bemängeln waren hier unruhige Griffe und Einschränkungen in der Führigkeit. Als Ergebnis standen am Ende 88 Punkte und damit eine bestandene VPG 1-Prüfung mit 248 Punkten zu Buche.
Bild "sp_10.jpg"Als nächstes traten Christoph und Frodo an. Auch dieses Team zeigte ebenfalls eine schöne Leistung. Der Richter bemängelte hier das Griffverhalten und die Härte des Hundes in den Belastungsphasen. Es blieben am Ende 80 Punkte in Abt. C und eine bestandene VPG A-Prüfung mit 163 Punkten.
Rita und Baron hatten sich ebenfalls eine bestandene VPG 1-Prüfung zum Ziel gesetzt und taten nun ihr Bestes, um auch die Abteilung C zu bestehen. Baron zeigte sich ebenso wie sein Bruder Beppo sehr temperamentvoll und energisch. Zu bemängeln hatte Herr Dittmer auch hier unruhige Griffe und leichte Einschränkungen in der Führigkeit. Am Ende wurden 91 Punkte für diese schöne Vorführung vergeben. Mit insgesamt 251 Punkten erreichten Rita und Baron damit den 3. Platz auf dieser Prüfung.
Bild "sp_11.jpg"Die nächsten Starter in Abt. C waren Marlies und Helli. Hier war das Ziel in erster Linie, erstmals einen Schutzdienst zu präsentieren, in dem Helli vom Anmelden bis zum Abmelden in der Hand der Hundeführerin steht. Dieses Ziel wurde erreicht. Zu Bemängeln waren lediglich Belästigen des Helfers mit den Füßen beim Ablassen und einmal ein nicht ganz voller Griff. 91 Punkte wurden von Herrn Dittmer für diesen Schutzdienst vergeben. Angesichts der katastrophalen Fährte zu Beginn ein versöhnliches Ende für dieses Team (Gesamt 187 Punkte).
Sylke und Franz versuchten als nächstes ihr Glück. Franz war gut drauf, hätte aber noch drangvoller agieren können. Ebenso wurde ein Belästigen des Helfers bemängelt. Am Ende wurden 82 Punkte für den Schutzdienst vergeben (Gesamt: 162 Punkte).
Bild "sp_9.jpg"Als nächstes mussten Susanne und Henri ihren Schutzdienst absolvieren. Henri zeigte einen sehr triebigen, drangvollen Schutzdienst mit hervorragenden Griffen und nur kleinen Fehlern. Das größte Manko war, dass er beim Rückentransport vorzeitig seine Hundeführerin verlassen hat und der Rückentransport daher mit 0 Punkten bewertet werden musste. Der gesamte Schutzdienst wurde mit 90 Punkten bewertet. Insgesamt erreichte das Team damit 260 Punkte und damit Platz 2 dieser Prüfung.
Als letze Starter mussten Dieter und Haakon ihren Schutzdienst bestreiten. Haakon spulte den Schutzdienst sehr souverän ab. Kein Belästigen und sehr führig in den Unterordnungsphasen. Herr Dittmer vermisste bei Haakon jedoch ein wenig „Feuer bzw. Willen zum Sieg“ beim Schutzdienst, so dass er nur 92 Punkte vergab. Insgesamt reichte dieses Ergebnis jedoch zum Tagessieg mit 272 Punkten.

Zusammenfassung:
Den Vereinstitel verteidigte Dieter Witt damit zum zweiten Mal mit 272 Punkten. Vize-Meisterin wurde Susanne Ulbrich mit ihrem Royal Workers Bild "sp_13.jpg"Henri und den dritten Platz eroberte Rita Rupsch mit ihrem Riesenschnauzer, Baron vom Morgenstern. Auf der Siegehrung bedankte die Prüfungsleiterin Annette König-Herick sich bei Herrn Dittmer für die faire und kompetente Richtweise und überreichte den erfolgreichen Hundeführerinnen und Hundeführern ihre wohlverdienten Pokale und Urkunden.
Die Ortsgruppe konnte am Prüfungstag zahlreiche Zuschauer begrüßen, die die Vorführungen auf dem Platz interessiert und kompetent verfolgten.
Zur Stärkung der Teilnehmer und zahlreichen Gäste wurde mittags zünftig gegrillt. Die Rolle des Grillmeisters hatte Karins Sohn Gerrit übernommen. Auch hierfür herzlichen Dank. Am Nachmittag stand ein reichhaltiges Kuchenbuffet zur Verfügung.
Ohne große Absprachen half jeder, wo gerade Hilfe notwendig war (Küche, Essensausgabe, Gruppe). Jeder konnte auch einmal in Ruhe den Vorführungen der Teilnehmer zuschauen.
Nach der Siegerehrung wurde bei dem ein oder anderen Kaltgetränk eine erste Manöverkritik geübt und der Prüfungstag klang in gemütlicher Runde aus.

Die OG Münsterland hofft, dass die nächste Prüfung am 12.11.2011 einen ebenso erfolgreichen wie harmonischen Verlauf nimmt und wir ebenso viele Teilnehmer und Besucher empfangen können.


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Bericht über die Frühjahrsprüfung der OG Münsterland am 23.04.2011 (Karsamstag)

(von Marlies Feldkamp)

Am Karsamstag, 23.04.2011, fand die Frühjahrsprüfung der Ortsgruppe Münsterland statt. Nachdem Barbara T. kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war übernahm Werner T. quasi über Nacht sehr souverän das Amt des Prüfungsleiters. Zur Prüfung hatten sich folgende fünf Teams angemeldet:
Bild "23_4_1.jpg"Annette König-Herick / Royal Workers Iron – VPG 1
Hans-Martin Vinke / Nobody tom Kyle – VPG 3
Dieter Witt / Haakon v. d. Christinenheide – VPG 3
Marlies Feldkamp / Royal Workers Halloween – VPG 3
Norbert Herick / Jocker v. Messeler Park – FH 1
Leider konnte Norbert Herick mit seinem Jocker nicht zur Prüfung antreten, da der Hund sich verletzt hatte.

Angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen ging es auf Vorschlag des Leistungsrichters Herrn Schuler morgens direkt ins Fährtengelände, um die Fährten möglichst noch auf vom Morgentau angefeuchteten Boden absuchen zu können. Thomas T., der auch als Fährtenleger fungierte, hatte wieder einmal ein hervorragendes Fährtengelände besorgt (brachliegender Sandboden mit ein wenig Bewuchs). Hierfür Thomas Vielen Dank.
Annette und Iron mussten ihre VPG 1-Fährte zuerst absuchen. Man merkte, dass sich das Team noch im Aufbau befindet und gerade unter Prüfungsbedingungen das Erlernte noch nicht zuverlässig abrufen kann. Nach einem tollen „Kampf“ und einem halb zerfledderten Gegenstand vergab Leistungsrichter Schuler am Ende der Fährte 80 Punkte.
Als nächstes Team traten Marlies und Halloween (Helli) an. Bereits kurz nach dem Abgang zeigte sich, dass auch bei diesem Team die Fährtenarbeit noch eine riesige Baustelle ist. Helli fand an diesem Tag wenig Bezug zur Fährtenarbeit. LR Schuler vergab am Ende 72 Gnadenpunkte, machte aber auch sehr deutlich, dass er beim nächsten Mal eine erheblich bessere Fährtenarbeit zu sehen wünscht.
Das Team Dieter/Haakon zeigte dann, wie Fährtenarbeit eigentlich aussehen soll. Von Anfang bis Ende suchte Haakon wie an der Schnur gezogen. Exakte Winkelarbeit, korrekte Gegenstandarbeit. 98 Punkte waren der verdiente Lohn für diese tolle Leistung.
Auch das letzte Team Hans-Martin mit seinem Routinier Nobody zeigten eine hervorragende Fährtenarbeit. Trotz eines direkt vor Bodys Nase aufspringenden Hasen ließ er sich nicht von der Fährtenarbeit abbringen und suchte ruhig und souverän weiter. Am Ende vergab Herr Schuler 96 Punkte.

Da Helli läufig war, mussten zwei „Blindenhunde“ her, um die „Prüfungs-Rüden“ nicht auf dumme Gedanken zu bringen. Als „Blindenhund“-Teams stellten sich Karin mit Beppo (für Annette/Iron) und Rita mit Baron (für Marlies/Helli) zur Verfügung. Für diese beiden Teams kam die Prüfung leider noch ein paar Wochen zu früh, um selber an der Prüfung teilzunehmen. Die Chance eine Übungsstunde unter Prüfungsbedingungen zu absolvieren, nahmen beide aber gerne wahr. Hierfür noch einmal vielen Dank zumal sich beide Teams hervorragend präsentierten.
Als erster Prüfling in der Unterordnung war wiederum Annette mit Ihrem Iron dran. Nur Kleinigkeiten führten zu Punktabzügen (hier etwas enger, dort etwas schneller, druckvoller, aufmerksamer etc.). Diese Kleinigkeiten summierten sich jedoch, so dass am Ende 87 Punkte verteilt wurden.
Dieter und Haakon zeigten eine sehr schöne Unterordnung. Der größte Fehler war, dass Haakon das Kommando Steh missverstanden hatte und sich hinlegte. Am Ende blieben 91 Punkte.
Aufgrund ihrer Läufigkeit musste das Team Helli/Marlies ihre Unterordnung nach dem Schutzdienst der Rüden absolvieren. Am Anfang der Unterordnung war Helli noch auf Schutzdienst eingestellt, so dass die Korrektheit anfangs ein wenig zu wünschen übrig ließ. Im Laufe der Unterordnung verbesserte sich die Harmonie, so dass bei diesem Team nach einigen kleineren Fehlern (Holz schneller abgeben, Kommando Platz beim Voraus schneller annehmen etc.) 90 Punkte vergeben wurden.

Die beste Unterordnung des Tages zeigte Hans-Martin mit seinem Nobody. Auch hier waren nur Kleinigkeiten zu beanstanden. 93 Punkte waren der verdiente Lohn.

Als Schutzdiensthelfer fungierte auch bei dieser Prüfung wieder in routinierter Weise Frank Ulbrich. Seine Art „für Hund und Hundeführer“ zu hetzen wurde von allen Prüflingen dankbar zur Kenntnis genommen.
Den Schutzdienst begannen Annette und Iron. Beide zeigten einen schönen Schutzdienst mit kleinen Unstimmigkeiten, die der Prüfungsnervosität geschuldet waren. Am Ende vergab LR Schuler 90 Punkte für dieses Team.
Hans-Martin und Nobody zeigten einen Schutzdienst par excellence (schnell, druckvoll, dominant). Es gab wirklich nur winzige Kleinigkeiten zu beanstanden. Für diese tolle Leistung waren 97 Punkte der verdiente Lohn.
Auch Dieter und Haakon zeigten einen tollen Schutzdienst mit nur kleinen Fehlern. Hier vergab Herr Schuler am Ende 92 Punkte.
Als letzes Paar der Prüfung mussten Marlies und Helli zum Schutzdienst antreten. Auch dieses Team zeigte eine sehr schöne Arbeit, die mit 93 Punkten bewertet wurde. Ein besseres Ergebnis „vermasselte“ Helli durch mangelnde Führigkeit, gerade im letzten Teil des Schutzdienstes.

Tagessieger wurde Hans-Martin mit seinem Nobody und 286 Punkten,
gefolgt von Dieter und Haakon mit 281 Punkten.
Dritter mit größerem Abstand wurde Annette mit Iron und 257 Punkten.
Für Marlies und Helli blieb nur noch der vierte und letzte Platz mit 255 Punkten.
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Als Fazit der Prüfung bleibt:
Es war eine kleine aber feine Prüfung bei der alle Teams bestanden haben.
Alle Teilnehmer wissen, wo unter Prüfungsbedingungen noch Schwachpunkte sind und an welchen Problemen in der Zukunft verstärkt gearbeitet werden sollte.
Es waren zahlreiche interessierte Besucher auch von anderen Vereinen da.
Frühstück, Mittagessen und Kaffee/Kuchen waren lecker und es wurde ordentlich zugegriffen.
Es stehen neue talentierte Hund/Hundeführerteams in den Startlöchern, die sich bei einer der nächsten Prüfungen sicherlich den kritischen Augen des Leistungsrichters stellen werden.

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Sommerprüfung am 21.08.2010


(von Tina Leifhelm)
Bild "23_8_1.JPG"Unsere Sommerprüfung fand mit etwas Verspätung am
21. August 2010 in einem kleinen Rahmen statt. Der Leistungsrichter Peter Rohde
hatte 7 Hundeführer mit ihren Hunden zu bewerten.
23_8_2.JPGNach einem guten, gemeinsamen Frühstück an der frischen Luft – wir hatten herrliches Wetter - fuhren wir in das Fährtengelände. Ein schwarzer Acker, der durch die Witterungsverhältnisse etwas trocken, aber trotzdem gut war. Als erstes kam Royal workers
Honey mit 96 Punkten von ihrer VPG1 Fährte zurück. Dann kam Royal workers Halloween
mit 82 (VPG1) und Haakon von der Christinenheide mit 98 Punkten (VPG1) aus dem Fährtengelände. Die VPG3 Hündin Bonnie vom Westerloh erhielt 86 Punkte.
Bild "23_8_3.JPG"Zurück auf dem Vereinsgelände ging es weiter mit den Begleithunden. Beppo und Baron vom Morgenstern, sowie Royal workers Frodo, machten ihre Sache auf dem Platz sehr gut. Der Straßenteil wurde auch ohne Probleme bestanden.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen (wenigsten für Einige), wurden die VPG Hunde in der Unterordnung und danach im Schutzdienst vorgeführt. Ich denke, dass alle Teilnehmer an diesem Tag gut zufrieden waren.
Marlies Feldkamp mit Royal workers Halloween erhielt in der Unterordnung 90 Punkte und im Schutzdienst 94. Mit insgesamt 266 Punkten kamen die Beiden auf den 3. Platz.
Bild "23_8_4.JPG"Tagessieger wurde Dieter Witt mit seinem Haakon von der Christinenheide. Die Beiden erhielten in der Unterordnung 90 und im Schutzdienst 91 Punkte. Insgesamt siegten sie mit
mit 279 Punkten.
Ulrich Kordsmeyer führte seine Schäferhündin Bonnie vom Westerloh (VPG 3) vor und absolvierte die Unterordnung mit 92 und den Schutzdienst mit 88 Punkten, somit insgesamt 266 Punkte/Platz 4.
Den 2. Platz erzielte ich mit Royal workers Honey. In der Unterordnung erhielten wir 83 Punkte und im Schutzdienst 98, insgesamt 277 Punkte.
Die Siegerehrung wurde von unserer Prüfungsleiterin Annette König-Herick souverän durchgeführt.
Wir hatten einen schönen Prüfungstag, selbst das Wetter war an diesem Tag genial für eine Prüfung!
Nochmals herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für ihren Einsatz!


Bilder: Tina Leifhelm, Dieter Witt